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American Football: New Orleans Saints gewinnen Super Bowl

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American Football - NFL  

Saints versetzen New Orleans in den Ausnahmezustand

30.11.2010, 14:07 Uhr | t-online.de

Aus Miami berichtet Jens Bistritschan

Saints-Quarterback Drew Brees freut sich über die Trophäe für den Gewinn des Superbowl. (Foto: Reuters).Saints-Quarterback Drew Brees freut sich über die Trophäe für den Gewinn des Superbowl. (Foto: Reuters). Mardi Gras, der Karneval in New Orleans, hat begonnen – und das gut eine Woche zu früh. Auslöser dafür sind die Saints, das Football-Team der Stadt. Nach dem 31:17-Erfolg der Mannschaft im Super Bowl gegen die favorisierten Indianapolis Colts feierten Zehntausende in der Bourbon Street, der berühmten Amüsiermeile der Stadt, den ersten Sieg im Finale der National Football League (NFL).

Viereinhalb Jahre nachdem Hurrikan Katrina New Orleans unter Wasser gesetzt hatte und die Bilder mit den katastrophalen Zuständen im Louisiana Superdome, der Heimspielstätte der Saints, um die Welt gingen, hat "Big Easy“, wie sich die Metropole am Golf von Mexiko nennt, nun Grund zum Feiern und wird dies auch ausgiebig machen.

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"Waren Sieg den Fans schuldig"

"Das bedeutet für uns alles“, jubelte Saints-Quarterback Drew Brees nach dem Sieg vor 74.059 Zuschauern in Miami. "Wir sind bis hierher gekommen, weil die Leute von New Orleans uns die Kraft gaben, trotz allem was sie durchgemacht haben. Sie haben uns immer voll unterstützt. Wir waren ihnen diesen Sieg einfach schuldig." In den Monaten direkt nach Katrina trugen die Saints in New York, San Antonio und Baton Rouge, der Hauptstadt des Bundesstaats Louisiana ihre Heimbegegnungen aus. Erst im Herbst 2006 kehrten sie nach New Orleans zurück. Großen Anteil daran hatte der damalige NFL-Commisioner Paul Tagliabue. Er überzeugte Teambesitzer Tom Benson davon, nicht mit den Saints umzuziehen, so wie dieser es vor Katrina wegen eines Streits um die Miete für den Superdome geplant hatte. In der Zeit nach der Überschwemmung dürfe das Team der Stadt nicht den Rücken zukehren, so wie es viele Einwohner und Firmen gemacht hatten. Benson und seine Footballer blieben – und die Liebe der Dagebliebenen zu ihren Saints wuchs.

Video: New Orleans im Freudentaumel

Colts mit dem besseren Start

Doch diese sollte zu Beginn des 44. Super Bowls nicht helfen. Für den Außenseiter sah es erst einmal nicht nach einem Happy End aus. Nach dem ersten Viertel führten die Colts nach einem Field Goal von Matt Stover und einem Touchdown-Pass von Peyton Manning auf Pierre Garcon mit 10:0. Doch dann übernahm Saints-Quarterback Brees das Kommando. Zwar sprangen zunächst nur zwei Field Goals von Garrett Hartley raus. Doch New Orleans schöpfte wieder Hoffnung und ging nur mit einem 6:10-Rückstand in die Halbzeitpause.

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Direkt nach Wiederanpfiff dann die Szene, durch die die Saints endgültig Oberwasser bekamen. Anstatt Hartley den Ball beim Kickoff tief in die gegnerische Hälfte schießen zu lassen, entschied sich Saints-Cheftrainer Sean Payton zu einem Onside-Kick. Das Leder-Ei muss zehn Yards (9,15 Meter) zurücklegen, dann dürfen beide Teams versuchen es unter Kontrolle zu bringen. Die Colts waren von diesem Schachzug vollkommen überrascht und Jonathan Casillas eroberte den Ball für New Orleans. Nach einem Pass von Brees auf Pierre Thomas ging der Außenseiter dann erstmals in Führung.

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Saints drehen das Match

Zwar schlug Indianapolis in Form eines Touchdown-Laufes von Joseph Addai noch einmal zurück und ging mit 17:13 in Führung. Doch das sollten dann auch die letzten Punkte des Abends für die Colts gewesen sein. Erneut Hartley mit einem Field Goal sowie Jeremy Shockey mit einem Touchdown-Pass von Brees ließen die Fans der Saints, die die Mehrheit unter den Zuschauern ausmachten, vom ersten Super-Bowl-Triumph in der 44-jährigen Teamgeschichte träumen.

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Manning mit dem entscheidenden Fehler

Doch noch waren fast sechs Minuten zu spielen und die Colts haben mit Manning den seit Jahren überragenden Spielmacher in ihren Reihen. Nach Abschluss der regulären Saison war der 33-Jährige zum vierten Mal in seiner Kariere zum MVP, dem wertvollsten Spieler, gewählt worden. Doch diesmal konnte der Quarterback sein Team nicht zum Sieg führen. Im Gegenteil, Manning machte den Fehler, der die Hoffnung der Colts auf ein Comeback beenden sollte. Seinen für Reggie Wayne gedachten Pass fing Tracy Porter ab – und dieser ließ sich auf den nun folgenden 74 Yards in Richtung andere Endzone von keinem Spieler mehr einholen. Brees wurde zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt.

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