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Borussia Dortmund: Zwei Niederlagen als Stimmungskiller

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21. Spieltag - Borussia Dortmund  

Auf den Rückschlag folgt der Rückschlag

08.02.2010, 10:20 Uhr | t-online.de

Dortmunds enttäuschter Trainer Jürgen Klopp. (Foto: ddp) Vor 14 Tagen noch leuchteten die Schwarz-Gelben rosarot: Borussia Dortmund hatte sechs Mal in Folge gewonnen, insgesamt zwölf Mal nicht verloren und den Abstand zum Qualifikationsplatz zur Champions-League-Platz auf zwei Punkte reduziert. Dann die Ernüchterung des 1:4 in Stuttgart. Und jetzt sogar die erste Heimniederlage seit September: 2:3 gegen Frankfurt. Vergeben wurde die gute Chance, gegenüber dem Hamburger SV Platz vier zu behaupten.

"Im Endeffekt ist Fußball manchmal gerecht", bilanzierte BVB-Coach Jürgen Klopp in der ARD. "Die Eintracht ist heute der verdientere Sieger als wir. Sie haben in der ersten Halbzeit unsere Probleme deutlich besser ausgenutzt als wir ihre."

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Gedrehtes Spiel dreht sich erneut

Die Dortmunder Probleme dieses ärgerlichen Abends gegen Frankfurt: schlechtes Umschalten zwischen Defensive und Offensive, in beiden Richtungen, dazu fehlende Konsequenz in der Klärung brenzliger Situationen. Klopp monierte die Unterzahl am eigenen Strafraum vor dem 2:2-Ausgleich der Eintracht durch Sebastian Jung. Zu jenem Zeitpunkt, in der 65. Minute, führte der BVB seit gerade acht Minuten mit 2:1, hatte das Spiel nicht nur vom Resultat her gedreht. Es erschien so, als sei die Begegnung zu Gunsten der Platzherren gekippt. "Wir müssen uns vorwerfen", sagte Abwehrstütze Mats Hummels in der ARD, "dass wir nach dem 2:1 nicht kompakt genug waren. Wir sind vollkommen bescheuert gewesen."

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Ewig ohne Gegentor daheim

Erstmals seit dem 0:1 gegen Schalke am 26. September 2009, dem siebten Spieltag, hatte die Borussia zu Hause überhaupt wieder ein Gegentor kassiert und letztmals daheim verloren. Dazwischen, bis zum 1:4 in Stuttgart, war vor allem auch die stabile Defensive um die Jungstars Mats Hummels und Neven Subotic Grund der Aufholjagd. Die erinnerte an jene der vorherigen Rückrunde. Damals schon heimste das Abwehrduo im Laufe einer Serie von sieben Siegen nacheinander Lob über Lob ein. Subotic gab - neben seinem exzellenten Job in der Hintermannschaft - mit sechs Treffern auch den Hobby-Torjäger. Heute ist es Hummels, der zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich gegen die Eintracht schon zum fünften Mal eingenetzt hat. Der Ex-Münchner erwuchs längst zum WM-Kandidaten. In Südafrika träfe der 21-Jährige schon in der Gruppenphase auf den genau sechs Tage älteren Subotic. Der wird aller Voraussicht nach im serbischen Kader auftauchen.

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Zuviele Fehler

Ex-Nationalspieler Patrick Owomoyela rissen die beiden Youngster im Laufe der Runde leistungsmäßig mit. Gegen Frankfurt leitete der frühere Bremer die 2:1-Führung durch das elfte Saisontor von Lucas Barrios ein (57.). Letzten Endes aber gab Dortmund das Spiel wieder aus der Hand. "Wir haben jeder heute zu viele Fehler gemacht, haben unglaubliche Fehlpässe gespielt, vor allem in der ersten Halbzeit", analysierte Hummels das Geschehene. Dann habe sich die Mannschaft zusammengerissen und sei 2:1 in Führung gegangen, "was schon nicht unbedingt verdient war". Und dann machte sich bei den Westfalen eine "Freundschaftsspiel"-Mentalität breit: "Ohne die nötige Aggressivität haben wir den Gegner viel zu weit durchkommen lassen. Auch dem 3:2 geht ein krasser individueller Fehler voraus."

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Spielt wieder der HSV Schicksal?

Diese zweite Niederlage in Folge hat die Stimmung verändert, sieben Gegentore das Bild der BVB-Deckung beschädigt. Für wie lange, hängt an den Betroffenen selbst. "Es ist eine Sache, die ganz einfach abzustellen ist", befürchtet Hummels keine Langzeitfolgen. "Es muss einfach jeder auf dem Platz hundert Prozent konzentriert sein." In jedem Fall droht ein bitteres Finale wie im Vorjahr, als der in den 90 Minuten gegen Frankfurt eben nicht distanzierte HSV durch ein Tor aus Abseitsposition in letzter Minute dem BVB den Europa-League-Platz klaute - in Frankfurt.

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