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Formel 1: So hat sich Nick Heidfeld verzockt

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Formel 1 - Mercedes GP  

So hat sich Heidfeld verzockt

12.02.2010, 09:11 Uhr | Motorsport-Total.com

Nick Heidfeld hat sich im Poker um ein Cockpit verzockt. (Foto: dpa)Nick Heidfeld hat sich im Poker um ein Cockpit verzockt. (Foto: dpa) "Es ist schon ein komisches Gefühl", sagte Nick Heidfeld über die Tatsache, dass er nach zehn Jahren hinter dem Formel-1-Steuer in dieser Saison erstmals zusehen muss. Der Deutsche hat im Transferpoker offensichtlich die falschen Karten gespielt und musste schlussendlich trotz seiner außer Zweifel stehenden Qualitäten mit einem Testfahrervertrag bei Mercedes Vorlieb nehmen.

Eigentlich hatte der 32-Jährige geplant, in der kommenden Saison im Cockpit eines siegfähigen Autos zu sitzen. "Ich hätte bei einigen Teams unterschreiben können, aber meine Priorität war einfach, bei einem Topteam unterzukommen", so Heidfeld. Doch Michael Schumacher machte ihm einen Strich durch die Rechnung und schnappte ihm das anvisierte Cockpit bei Mercedes weg. Trotz der unbefriedigenden Situation gab Heidfeld zu: "Ich würde es aus damaliger Sicht wieder genauso machen."

Was denken Sie über Heidfelds misslungenen Vertragspoker? Sagen Sie uns Ihre Meinung im Kommentar-Feld am unteren Ende des Artikels.

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Heidfeld: "Dinge, auf die ich keinen Einfluss hatte"

Doch wie kam es dazu? "Bei McLaren hatte ich wirklich gute Möglichkeiten - und später bei Mercedes. Da sind dann Dinge passiert, auf die ich keinen Einfluss hatte. Als ich mit McLaren sprach, ging ich voll davon aus, dass Button bei Brawn bleibt", sagte Heidfeld gegenüber "auto motor und sport". Blauäugigkeit will sich der ehemalige BMW-Pilot jedenfalls nicht vorwerfen lassen: "Ich glaube, dass ich immer ganz gut informiert war, was auf dem Transfermarkt abging, auch wenn es sicher eine Handvoll Leute gab, die noch mehr wussten."

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Erst Räikkönen, jetzt Schumacher

Es ist nicht das erste Mal, dass Heidfeld der Zugang zu einem Mercedes-Cockpit verwehrt wird. Bereits 2002 schnappte ihm Kimi Räikkönen den Silberpfeil weg, obwohl er selbst einen Mercedes-Juniorenvertrag hatte, und acht Jahre später tauchte plötzlich ein siebenfacher Weltmeister wie aus dem Nichts auf. Als sich die Gerüchte um das sensationelle Comeback langsam verdichteten, informierte sich Heidfeld aus erster Hand: "In der Phase hatte ich auch Kontakt zu Michael. Ich wollte wissen, woran ich bin."

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Heidfeld will von Schumacher lernen

In einem Team mit Schumacher zu sein, sieht er inzwischen positiv. "Diese Erfahrung hilft mir hoffentlich weiter, weil ich ja nicht auf ewig Ersatzfahrer bleiben will, auch wenn ich mich zurzeit voll in meine Aufgabe reinhänge", sagte Heidfeld und ergänzte: "Ich kann sicher etwas dazulernen, wenn ich mit einem siebenfachen Weltmeister im Cockpit und dem Meistermacher Ross Brawn am Regiepult zusammenarbeiten kann."

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DTM ist kein Thema

Heidfeld ist optimistisch, das Gelernte schon bald wieder in die Tat umsetzen zu können. "In letzter Zeit haben es viele Testfahrer wieder zurück in ihren Job geschafft. Ohne vermessen klingen zu wollen, denke ich, dass ich in einer guten Position sein sollte", so Heidfeld. "Hilfreich" wäre seiner Aussage nach ein freies Cockpit bei einem der Mercedes-Kundenteams (McLaren und Force India), kein Thema ist hingegen die DTM: "Ich will meinen Fahrstil nicht verwässern, solange ich mir noch eine Chance ausrechne, mal wieder zurück in die Formel 1 zu kommen."

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