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Bundesliga: Gladbach bezwingt Angstgegner Nürnberg

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22. Spieltag - Freitagsspiel  

Gladbach bezwingt seinen Angstgegner

12.02.2010, 22:43 Uhr | t-online.de, sid

Gladbachs eingewechselte Stürmer Karim Matmour (li.) und Rob Friend (re.) freuen sich über das Siegtor gegen den 1. FC Nürnberg. (Foto: ddp) Dem 1. FC Nürnberg ist es zum Auftakt des 22. Spieltags nicht gelungen, die Abstiegsplätze zu verlassen und seine über fünf Jahre andauernde Ungeschlagen-Serie gegen Gladbach zu behaupten: Im Borussia-Park unterlagen die Franken vor 34.297 Zuschauern trotz einer deutlichen Steigerung in den zweiten 45 Minuten mit 1:2. Die Gastgeber freuten sich über die Treffer des Israelis Roberto Colauti in der 27. Minute und des nur Sekunden zuvor für den Torschützen eingewechselten Kanadiers Rob Friend in der 74. Minute. Das 1:1 des Clubs hatte in der 47. Minute Torjäger Albert Bunjaku erzielt. Es war bereits das elfte Saisontor des Schweizers.

Der lange verletzte Rob Friend hatte zuletzt am 31. Oktober 2009 in Hamburg getroffen und damals den 3:2-Auswärtssieg der Borussia gesichert. Der Erfolg gegen Nürnberg schob Gladbach kurzfristig in der Tabelle an Wolfsburg und Köln vorbei auf Rang elf, punktgleich mit Hoffenheim und Stuttgart. Zuletzt hatte Gladbach am 13. November 2004 den Club bezweungen - auch damals daheim und mit 2:1.

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Matmours Einsatz gegen Schäfer

Zu Diskussionen gab Friends entscheidendes 2:1 Anlass. "Zu dieser Szene", regte sich Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer bei "Sky" auf, "gibt es in Deutschland keine zwei Meinungen." Karim Matmour sei im Luftduell "im Fünfmeterraum mit beiden Armen" in ihn hereingesprungen. "Es ist sehr, sehr traurig, dass der Schiedsrichter und der Linienrichter das nicht sehen. Wir haben hier wichtige drei Punkte verloren, die wir eigentlich verdient gehabt hätten." Schäfer war an der Abwehr des Balles gehindert, den der dahinter lauernde Friend versenkte.

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Bader vermutet Verschwörung

Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader war aufgebracht: "Ich glaube nicht, dass ich Bilder zu dieser Szene brauche. Jeder im Stadion hat gesehen, dass es ein klares Foul an Raphael Schäfer war. Das muss ich nicht kommentieren. Das ist nicht mal verdeckte Sicht. Wer das nicht sieht... Matmour hat ja keine Chance auf den Ball. Das ist für mich unbegreiflich, dass das ein Schiedsrichter nicht sieht. Da habe ich keinerlei Verständnis für. Solche Geschichten werden nicht mehr zurückgenommen. Doch wir müssen uns mal wehren. Alle Schiedsrichter entschuldigen sich bei uns: Das war nach dem Spiel in Mainz so, das war nach dem Spiel in Frankfurt so. Allen tut es nachher leid. Das bringt mir aber nichts, weil wir nachher vielleicht absteigen, weil uns die Punkte fehlen. Das habe ich dem Herrn Meyer gesagt. Ich bin ja mal gespannt, wie er die Szene deutet."

Wolf erwartet faire Schiedsrichter

"Es war ein klares Foul", bestätigte auch Nürnbergs Kapitän Andreas Wolf. "Die Schiedsrichter erwarten von uns auch, dass wir fair spielen, das können wir auch von ihnen erwarten." Mindestens einen Elfmeter wegen Fouls an Angelos Charisteas reklamierte Wolf zudem für den Tabellen-Vorletzten. Die verpassten Punkte kommentierte der nicht in Bestform befindliche Manndecker so: "Wir müssen mannschaftlich geschlossen auftreten und immer Gas geben. So etwas wie die erste Halbzeit dürfen wir uns nicht mehr erlauben." Trainer Dieter Hecking war ebenso enttäuscht: "Wir haben eine Chance verpasst. Solche Situationen kommen nicht häufig."

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Ausgleichende Gerechtigkeit

Gladbachs Coach Michael Frontzeck sah vor dem 2:1 einen normalen Zweikampf, wenngleich er den Ärger seines Gegenübers und Ex-Mitspielers Hecking nachvollzog. Frontzeck sprach aber auch von ausgleichender Gerechtigkeit, als er auf einen Fehler der Schiedsrichter aus dem Hinspiel hinwies: "Da gab es ein Foul gegen uns, da lag das Bein schon beinahe neben dem Spieler." Gladbachs Sportdirektor Max Eberl verwies auf einen nicht gegebenen Strafstoß gegen Colautti und beschrieb die strittigste Szene als "einen sehr sehr harten Zweikampf. Die Entscheidung aber tut uns gut."

"Naive" erste Halbzeit der Nürnberger

Nürnberg - in der ersten Halbzeit nach den Worten Martin Baders noch "naiv" agierend und nur mit Glück nur mit 0:1 hinten - war um den Lohn seiner Bemühungen gebracht. Ein Steilpass von Michael Bradley auf Marco Reus hatte die Führung der Platzherren eingeleitet. Schäfer drängte Reus zwar noch erfolgreich nach außen ab, von dort aber fand der Gladbacher mit einem Pass in die Mitte Colautti, der ungestört von drei Nürnbergern mit seinem vierten Saisontor das 1:0 erzielte. Hecking brachte zur zweiten Halbzeit in Marcel Risse und Mike Frantz zwei neue Spieler, und die Einwechslung von Risse machte sich nach nicht einmal zwei Minuten bezahlt. Risses Freistoß nahm Bunjaku trotz Bedrängnis im Strafraum geschickt an und erzielte aus kurzer Distanz den Ausgleich. Danach verhinderte Schäfer bei einem Kopfball von Roel Brouwers (53.) und einem Distantzschuss von Juan Arango (64.) mit guten Paraden einen erneuten Rückstand - bis in die umstrittene 74. Minute.

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