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Olympia 2010: Rodler Nodar Kumaritaschwili hatte Angst vor der Strecke

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Olympia 2010  

Kumaritaschwili: Angst vor der Strecke

15.02.2010, 16:58 Uhr | dpa

Blumen zum Gedenken an Nodar Kumaritaschwili (Foto: ddp)Blumen zum Gedenken an Nodar Kumaritaschwili (Foto: ddp) Der bei den Olympischen Winterspielen tödlich verunglückte Rodler Nodar Kumaritaschwili hatte vor seinem Unfall bereits Angst auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Whistler. "Er sagte mir, Papa, ich habe wirklich Angst vor der Kurve", sagte Vater David Kumaritaschwili der US-Nachrichtenagentur Associated Press.

Olympia 2010 Rodler stirbt nach schwerem Unfall
Kurzporträt Nodar Kumaritaschwili

Warnung durch den Vater

Als ehemaliger Athlet - er selbst war auch Rodler - habe er seinem Sohn gesagt: "Sei am Start einfach ein bisschen langsamer." Nodar habe ihm aber entgegnet: "Papa, was sagst Du mir da? Ich bin nach Olympia gekommen, um zu versuchen zu gewinnen."

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Unfall nicht gesehen

Nodar Kumaritaschwili war mit schätzungsweise 145 Stundenkilometern während des Trainings gestürzt und aus der Bahn geschleudert worden. Er überlebte den verheerenden Unfall nicht. Der junge Rodler wurde nur 21 Jahre alt. "Ich kann noch immer nicht ganz realisieren, dass er tot ist", sagte Vater David, der die Bilder des Unfalls noch nicht gesehen hat und sie auch nicht sehen will.

Auf vielen Strecken unterwegs gewesen

Der 46-Jährige betonte, dass sein Sohn trainierte, seit er 14 Jahre alt war. "Er ist auf Strecken in Frankreich, Österreich und Kanada gefahren." Jeder könne einen Fehler machen und sich ein Bein brechen. "Aber sterben?"

Trauerfeier im kleinen Kreis

Bei einer privaten Trauerfeier in Vancouver waren Teamkollegen und Offizielle dem tödlich verunglückten georgischen Rennrodler noch einmal ganz nah. Nach der kurzen Zeremonie in einem Bestattungsinstitut der Olympia-Stadt sollte der Sarg mit dem Leichnam noch am Montagnachmittag über Frankfurt/Main und München in sein Heimatland geflogen werden. "Das war extrem schwierig und herzzerreißend", sagte John Furlong, Chef des Olympia-Organisationskomitees VANOC. Draußen hätten viele Menschen mit Blumen und Kerzen gestanden. Das georgische Olympia-Team hatte darum gebeten, dass der Abschied von dem Toten in Kanada im kleinen Kreis von Freunden und Kameraden vollzogen wird.

Im Zeichen der Trauer Eröffnungsfeier trifft den Ton


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