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Formel 1: Schumi testet wie ein Weltmeister - Vettel ist der Schnellste

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Testfahrten  

Schumi sitzt erstmals in "Siegerauto" - Vettel ist schneller

17.02.2010, 19:36 Uhr | sid, dpa

Michael Schumacher testet wie ein Weltmeister - um es zum achten Mal zu werden. Der Schnellste in Jerez ist allerdings sein designierter Nachfolger, der sich die WM-Krone schon im vergangenen Jahr beinahe aufsetzte: Sebastian Vettel. Um 1,2 Sekunden distanzierte der 22-Jährige den 19 Jahre älteren Altmeister. Vettel erzielte an seinem dritten Testtag erstmals die Bestzeit. Schumi aber ist von seinem Mercedes-Silberpfeil überzeugt. Die Ferrari-Legende spricht erstmals von einem "Siegerauto".

Schumacher - insgesamt Sechster - meinte nach 111 Runden auf dem regennassen, 4,428 Kilometer langen Kurs in Andalusien: "Wir haben viele Runden gedreht, was uns darin bestätigt, dass wir ein zuverlässiges Auto haben. Von den Eindrücken und Daten, die wir dabei bekommen, können wir auch sagen, dass wir ein siegfähiges Auto haben." Vettel drehte im Red-Bull-Renault 103 Runden. Seine Rundenzeit: 1:22,593 Minuten.

Glock schaut dem Rest des Feldes in den Auspuff

Adrian Sutil erreichte im Force India Rang Rang sieben. Allerdings musste er sich seinen Force-India-Mercedes mit dem schottischen Testfahrer Paul di Resta teilen und fuhr daher nur 28 Runden. Timo Glock im Virgin kam erneut nicht in die Gänge und absolvierte die wenigsten Runden der zwölf Piloten. Nur zehn Mal umkreiste er den Kurs und lag auch mit seiner besten Rundenzeit am Ende des Klassements. Schon bei den Testfahrten in der Vorwoche an gleicher Stelle hatte er nur wenige Kilometer fahren können für sein neues Team.

Hamilton vier Zehntel hinter Vettel

Vettel verwies den Weltmeister von 2008, Lewis Hamilton, in dessen McLaren-Mercedes um gut vier Zehntelsekunden auf Tages-Position zwei. Am Ende des Feldes gab es erstmals ein Duell zwischen zwei neuen Teams. Dabei war Lotus beim ersten Auftritt mit Testpilot Fairuz Fauzy aus Malaysia, der 76 Runden fuhr, auf dem vorletzten Platz eine halbe Sekunde schneller als Glock, dessen Virgin-Team mit technischen Problemen kämpft.

Hoffnung bei den serbischen Nachrückern

Unterdessen hofft das Stefan-Team des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic weiter auf einen Startplatz als Nachrücker für die Formel-1-Saison 2010, wenn Campos oder USF1 nicht rechtzeitig fertig werden. Eine Aufnahme als 14. Team dagegen strebe sein Rennstall im Moment nicht an, erklärte Stefanovic in einem Interview mit der Webseite "422race.com".

Schumi II geistert weiter als Gerücht durchs Fahrerlager

Zudem wollte er eine angeblich geplante Verpflichtung von Ralf Schumacher als Fahrer nicht bestätigen. "Wir sind in Gesprächen, haben die Angelegenheit aber noch nicht komplett aussortiert. Wir sind aber kurz vor einer Entscheidung und einer offiziellen Bekanntgabe", sagte der Serbe zur Fahrerfrage: "Viele Fahrer stehen auf unserer Liste, wir werden aber im Moment noch nichts bekanntgeben, außer dass ein Fahrer ein Japaner sein wird." Neben Schumacher wurde auch Toyota-Schützling Kazuki Nakajima gehandelt, der zuletzt bei Williams fuhr.

Rechte an Toyota liegen bei Stefanovic

Stefanovic hat sich von Formel-1-Aussteiger Toyota die Rechte an deren Autos gesichert. Das erste Fahrzeug sei bereits fertig, das zweite werde bald folgen, sagte Stefanovic. Erste Testfahrten sollen in der kommenden Woche vom 25. bis 28. Februar in Portimao in Portugal stattfinden. Aufgrund des Abkommens mit Toyota gebe es keinerlei Absicht, vom in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Neuling Campos die Rechte an deren vom italienischen Spezialisten Dallara entwickelten Auto zu erwerben.

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