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Formel 1: Jenson Button fährt zum Abschluss der Tests in Jerez die schnellste Runde

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Testfahrten  

Button stellt Bestzeit in Jerez auf

20.02.2010, 18:21 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Formel 1: Jenson Button fährt zum Abschluss der Tests in Jerez die schnellste Runde.

Jenson Button dreht im Mercedes seine Testrunden (Quelle: imago)

Weltmeister Jenson Button hat zum Abschluss der Formel-1-Testfahrten im spanischen Jerez die schnellste Runde der vergangenen zwei Wochen auf den Asphalt gelegt. Der McLaren-Mercedes-Pilot unterbot in 1:18,871 Minuten den bisherigen Spitzenwert von Mark Webber. Dieser hatte am Vortag um 0,428 Sekunden mehr gebraucht, um seinen Red Bull einmal über den katalanischen Rennkurs zu jagen.

Kubica konstant schnell

Allerdings erzielte Button die schnelle Rundenzeit auf einem sehr kurzen Run, bei langen Stints (Rundenserie) sah der neue MP4-25 nicht sehr beeindruckend aus. Die zweitschnellste Runde am Schlusstag in Jerez gelang Robert Kubica. Für den Renault-Fahrer stoppten die Uhren bei 1:19,114 Minuten. Der Pole erzielte seine beste Rundenzeit auch auf einem kurzen Turn, doch lief der Renault auch über die Distanz recht flott. Besonders auffällig war, dass Kubica bei seinen Stint über je rund 15 Runden zum Ende immer schneller wurde. Reifenverschleiß scheint beim R30 kein großes Problem zu sein.

Dreher bringt Kobayashi nicht aus dem Konzept

Noch besser auf die Distanz präsentierten sich Ferrari, Williams, Red Bull und Sauber. Kamui Kobayashi (Sauber) verursachte zwar mit einem Dreher am frühen Vormittag eine kurze Rotphase, legte anschließend aber grandiose Zeiten auf den Asphalt. Seine beste Runde in 1:19.188 Minuten war keinesfalls nur ein Strohfeuer. Bei einem Run über 13 Runden konnte der junge Japaner dieses Niveau sensationell halten.

Alonso mit dem Auto nicht zufrieden

Ferrari spulte unterdessen zwar einige erneut sehr konstante und schnelle Longruns ab, fiel dabei aber nicht besonders auf. Fernando Alonso schien mit der Balance des F10 nicht glücklich. Über Mittag legte er eine lange Pause ein. Am roten Boliden nahm das Team umfangreiche Setupänderungen vor. Doch dieser Versuch war offenbar nicht von Erfolg gekrönt. Die Zeiten wurden auf den mittellangen Stints sogar noch langsamer als am Vormittag - sehr zur Enttäuschung der spanischen Fans an der Strecke.

Ausdauer statt Zeitenjagd gefragt

Nico Rosberg hielt sich mit dem Mercedes ebenso zurück wie Michael Schumacher am Vortag. Eine große Zeitenjagd stand nicht auf dem Arbeitsplan. Das Team fuhr 126 Runden und auch schnell. Bei vielen Stints über je elf Runden lagen die Zeiten von Rosberg stets im hohen 1:21er-Bereich. Damit bewegte Mercedes sich - gleiche Benzinmenge vorausgesetzt - in etwa auf dem Niveau der anderen Topteams.

Webber lässt es eher gemächlich angehen

Webber, der am Vortag die Szene zumindest nach Rundenzeiten noch deutlich beherrscht hatte, konnte zum Jerez-Abschluss keine Bäume ausreißen. Zwar legte der Australier zwei gute Stints über je 20 Runden mit sehr konstanten Zeiten auf die Bahn, eine Fabelrunde war diesmal jedoch nicht dabei. Der Red Bull rollte gegen Mittag mit einem technischen Defekt aus. Vorsichtshalber wechselten die Mechaniker den Renault-Motor im Heck des RB6.

Hülkenberg kann mithalten

Auf ähnlichem Niveau wie Webber konnte Nico Hülkenberg fahren. Der Neuling in Diensten von Williams verdiente sich früh den Fleißpreis des Tages. Insgesamt 137 Runden spulte er ab, bevor sein Williams FW32 auf der Ziellinie ausrollte. Zwar rangierte Hülkenberg in der Zeitenliste nicht besonders weit vorn, doch waren seine insgesamt fünf Longruns über je 17 bis 20 Runden im Bereich von 1:23er-Zeiten bärenstark.

Glock fährt nur 28 Runden

Die beiden neuen Teams im Feld konnten kaum gegensätzlichere Erfahrungen machen. Während der Virgin-Cosworth von Timo Glock schon wieder - vermutlich aufgrund hartnäckiger Hydraulikprobleme - die meiste Zeit an der Box verbrachte und nur 28 Runden drehte, wurde Jarno Trulli bei seiner ersten Ausfahrt im Lotus zum extremen Dauerläufer. Der T127 hielt 141 Runden durch.

Name

Team

Schnellste Runde

Jenson Button

McLaren-Mercedes

1:18,871 Minuten

Robert Kubica

Renault

1:19,114

Kamui Kobayashi

BMW Sauber

1:19,188

Vitantonio Liuzzi

Lotus

1:19,650

Nico Rosberg

Mercedes

1:20,061

Fernando Alonso

Ferrari

1:20,436

Jaime Alguersuari

Toro Rosso

1:21,053

Mark Webber

Red Bull

1:21,194

Nico Hülkenberg

Williams

1:21,919

Timo Glock

Virgin

1:22,433

Jarno Trulli

Lotus

1:23,470


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