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Bayer Leverkusen will den Startrekord

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23. Spieltag - Sonntagsspiele  

Bayer Leverkusen will den Startrekord

20.02.2010, 21:58 Uhr | sid

Arturo Vidal (li.) und Torsten Frings im Zweikampf. (Foto: imago)Arturo Vidal (li.) und Torsten Frings im Zweikampf. (Foto: imago) Der Fußball-Sonntag hat es in sich: Bayer Leverkusen will im Fernduell mit Bayern München die Spitze bei Werder Bremen behaupten, Felix Magath kehrt mit Verfolger Schalke 04 nach Wolfsburg an die Stätte seines Meistertriumphes zurück und Hertha BSC steht beim direkten Rivalen SC Freiburg vor dem nächsten Endspiel im Abstiegskampf (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker).

Sollte Leverkusen in Bremen (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) im 23. Saisonspiel ungeschlagen bleiben, würde der Werksklub den Münchner Startrekord aus der Saison 1988/89 einstellen. Coach Jupp Heynckes, der damals Trainer der Bayern war, stichelt Richtung München. "Im letzten Jahr war ich noch da, und da waren sie froh, am Ende noch Zweiter geworden zu sein. Auch diesmal könnten sie mit dem zweiten Platz zufrieden sein, denn das wäre immerhin die direkte Qualifikation für die Champions League", sagte "Don Jupp".

Live-Ticker, ab 15.15 Uhr Die Sonntagsspiele
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Heynckes: "Wir haben oft genug bewiesen, dass wir Ausfälle kompensieren können"

Verzichten muss Heynckes in Bremen erstmals in dieser Saison auf seinen gelb-gesperrten Abwehrchef Sami Hyypiä, der in der Innenverteidigung von Stefan Reinartz vertreten wird. "Sami ist der Garant, dass unsere Abwehr stabil ist, aber wir haben oft genug bewiesen, dass wir Ausfälle kompensieren können", erklärte Heynckes. Auch Nationalstürmer Stefan Kießling fordert eine Besinnung auf die eigenen Stärken. "Wenn man 22 Spiele ungeschlagen ist, kann man mit breiter Brust auflaufen", meinte der Torjäger. Ein Vorteil für Leverkusen könnte sein, dass Werder noch die Belastung des Achtelfinalhinspiels der Europa League bei Twente Enschede spürt.

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Magath: "Ich schaue nach wie vor nicht nach ganz oben"

Felix Magath reist ohne große Emotionen zum VfL Wolfsburg (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). "Ich bin ja eher ein rational denkender Mensch und lasse mich - zumindest im Fußball - nicht so gern von Gefühlen leiten", erklärt der Erfolgstrainer. Trotz Platz drei, nur drei Zählern Rückstand auf Leverkusen und acht Spielen in Folge ohne Niederlage stapelt der 56-Jährige weiter tief: "Ich schaue nach wie vor nicht nach ganz oben, sondern habe mehr die Plätze unter uns im Blick."

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Wolfsburg will den Glanz des Vorjahres entfachen

Die auf Rang zwölf abgestürzten Wölfe würden nach 13 Pflichtspielen ohne Sieg zumindest gegen ihren Ex-Coach gerne den Glanz des Vorjahres entfachen. Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner hofft, dass seine Spieler aus dem 2:2 im Europapokal beim FC Villarreal "Kraft schöpfen".

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Freiburg empfängt Berlin zum Alles-oder-nichts-Spiel

Für Berlin zählt laut Manager Michael Preetz in Freiburg nur eins: "Ein Sieg". Auch für Hertha-Trainer Friedhelm Funkel ist es "ein Alles-oder-nichts-Spiel - wie bei allen Partien in der Rückrunde". Sieben Punkte trennen die Berliner von Freiburg auf Platz 15 und der Rettung im Abstiegskampf. Personell hat Funkel keine großen Sorgen. Die beim 1:1 gegen Benfica Lissabon im Achtelfinalhinspiel der Europa League geschonten Florian Kringe und Fabian Lustenberger stehen ebenso wieder zur Verfügung wie der im Europapokal nicht spielberechtigte Roman Hubnik in der Innenverteidigung.

Freitagsspiel Hoffenheim nach 0:2 noch Remis

Die Breisgauer streben den zweiten Heimsieg an

Auch in Freiburg spüren Mannschaft und Verantwortliche nach acht sieglosen Spielen in Folge den Druck - "Tabellenplatzdruck, aber null Arbeitsplatzdruck", wie Trainer Robin Dutt klarstellt. Die Breisgauer, die erst ein Heimspiel gewonnen haben, müssen in der Innenverteidigung ohne Kapitän Heiko Butscher auskommen, der nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel ausfällt.

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