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Formel 1: US F1 stellt Betrieb vorerst ein

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US F1  

Ein Traum geht zuende: US F1 stellt Betrieb vorerst ein

| T-Online.de / motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Formel 1: US F1 stellt Betrieb vorerst ein.

Traum vorerst geplatzt: Ken Anderson, Teamchef von US F1 (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Fabrik in Charlotte geschlossen, die Mitarbeiter in unbezahlten Urlaub geschickt: Das Treiben um das US-amerikanische Team US F1 scheint ein Ende gefunden zu haben. Nachdem die Angestellten bereits im Januar lange auf ihre Gehälter warten mussten, sahen sie für die im Februar geleisteten Dienste gar kein Geld mehr. Schließlich wurde die verbliebene Belegschaft von knapp 60 Mann über die Schließung informiert. Damit ist der Traum von Ken Anderson und Peter Windsor, ein amerikanisches Team in die Königsklasse zu bringen, vorerst geplatzt.

Die unangenehme Aufgabe, die Mitarbeiter zu informieren, übernahm allerdings nicht Anderson selbst, sondern Produktionsleiter Dave Skog. Der zuletzt stark in die Kritik geratene Teamchef war schon zuvor geflüchtet. Wiederholte Versuche, Anderson, Windsor oder Hauptinvestor Chad Hurley auf ihren Mobiltelefonen zu erreichen, blieben zunächst unbeantwortet.

Anderson: "Warten auf Antwort von der FIA"

Erst am späten Abend gab es eine Reaktion Andersons - und die war durchaus überraschend kämpferisch. "Wir haben den Betrieb nicht eingestellt", richtet Anderson schriftlich gegenüber "motorsport-total.com" aus. "Wir haben bei der FIA darum gebeten, unseren Startplatz bis 2011 zu reservieren. Wir warten nun auf Antwort von der FIA und wir kooperieren mit ihnen. In der Zwischenzeit gibt es für die Mitarbeiter nichts zu tun, also haben wir ihnen gesagt, nicht mehr am Auto zu arbeiten, bis wir eine Entscheidung haben."

Gespräche mit der FIA angeblich vertraulich

Mehrere voneinander unabhängige Quellen bestätigten aber weiterhin: Produktionsleiter Dave Skog trat gestern Mittag (Ortszeit in Charlotte) vor die Belegschaft und informierte diese über die zumindest temporäre Einstellung des Betriebs. Die Verantwortlichen mauerten zu diesem Thema. Anderson erklärte nun, er habe die Öffentlichkeit über die Gespräche mit der FIA nicht informieren können, weil diese "vertraulich" seien. Außerdem habe sich die "delikate" Lage fast täglich geändert.

Startplatz ein Jahr lang reserviert?

Fakt ist, dass der Betrieb in Charlotte derzeit stillsteht. Eine Teilnahme an der Saison 2010 hat US F1 offenbar ebenfalls abgeschrieben. Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde daher der FIA das Angebot unterbreitet, eine achtstellige Summe als Sicherheit zu deponieren; im Gegenzug soll der Startplatz ein Jahr lang reserviert werden. Doch nach dem jüngsten Fiasko glaubt kaum noch jemand, dass US F1 im zweiten Anlauf erfolgreicher wäre.

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