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Magath trauert wechselwilligem Kuranyi auf Schalke nicht nach

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FC Schalke 04  

Magath betrauert Kuranyis Verlust nicht

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Magath trauert wechselwilligem Kuranyi auf Schalke nicht nach. Kevin Kuranyi (li.) wird ab Sommer 2010 wohl keine Anweisungen des Schalker Trainers Felix Magath mehr zu beachten haben, weil es den Stürmer nach Turin zieht. (Foto: imago)

Kevin Kuranyi (li.) wird ab Sommer 2010 wohl keine Anweisungen des Schalker Trainers Felix Magath mehr zu beachten haben, weil es den Stürmer nach Turin zieht. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Noch vor vier Wochen hatte Kevin Kuranyi in der "Bild"-Zeitung betont, für ihn gebe es "nur Schalke". Was im Sommer passiere, sei offen. Ist es jetzt offensichtlich nicht mehr. Italienische Medien meldeten, der 28-jährige Ex-Nationalspieler stürme nach der WM für Juventus Turin. Schalke fehlt das Geld, um seinen besten Schützen zu halten. Im Winter wollte der trotzdem nicht nach Sunderland. Jetzt sagte Trainer-Manager Felix Magath der "Bild": "Ich werde nicht traurig sein, wenn sich für ihn etwas anderes ergibt."

Drei Millionen Euro netto auf die Hand

Die Knappen sind trotz ihres potenten russischen Geldgebers aus der Energieversorgungsbranche knapp bei Kasse, was längst kein Geheimnis mehr ist. "Wir sind derzeit nicht in der Lage, Kevin an uns zu binden", gab Magath einmal mehr unumwunden zu. Juve lockt angeblich mit einem Jahresgehalt von drei Millionen Euro - netto. Den gleichen Betrag wollen die Italiener dem Mittelstürmer angeblich auch als so genanntes Handgeld für die Vertragsunterschrift zustecken.

Freiburgs Idrissou steht zur Nachfolge bereit

Kuranyis Lager kommentierte die Meldung eines bevorstehenden Abwanderns über die Alpen nicht, erst recht nicht die zugehörigen Zahlen. Magaths Fazit allerdings ("So ist nun mal das Geschäft") klang nach Abschied. Der fällt dem Meister unter den Bundesligatrainern umso leichter, da bereits seit Wochen der Wechsel des Kameruners Mohammadou Idrissou kolportiert wird. Der 29-Jährige - ein Schlaks wie Kuranyi - verplapperte sich bereits in der Freiburger Kabine, gab seinen SC-Kollegen zu verstehen, keine Lust mehr auf Abstiegskampf an deren Seite zu haben. Ab kommendem Sommer spiele er in der Champions League. Erreicht Schalke diese wieder, käme auch das Geld für Kuranyi wieder herein - und er hätte weder sportlich noch finanziell Grund, zu wechseln. Doch mit dem Konjunktiv können weder Schalke und Magath noch Kuranyi und Juventus planen.

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