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Formel 1: Michael Schumacher freut sich auf Weihnachten in der Wüste

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Schumacher freut sich auf Weihnachten in der Wüste

| dpa/sid, dpa

Formel 1: Michael Schumacher freut sich auf Weihnachten in der Wüste.

Blickrichtung Bahrain: Schumi freut sich auf den Saisonstart. (Foto: imago)

Es ist wie Weihnachten kurz vor Ostern. Und dies in der Wüste: Rekord-Pilot Michael Schumacher kann sein Comeback in der Formel 1 kaum erwarten. "Endlich geht die Saison los! Ich fühle mich ein bisschen wie ein Kind vor dem großen Fest", sagte der 41-Jährige vom neuen Team Mercedes GP mit Blick auf den WM-Auftakt vom 12. bis 14. März. "Ich glaube, dass wir nächstes Wochenende in Bahrain unter den Top-Teams sein können", so der Rekord-Weltmeister weiter. Es sei auch wichtig, gleich von Anfang der Saison an vorne mit dabei zu sein.

Der siebenmalige Champion wird in der Wüste von Sachir nach über drei Jahren Rennpause seinen 251. Grand Prix bestreiten.

Massas Unfall ändert die Denkweise

"Schon komisch, wenn man sich überlegt, dass ich noch vor einigen Monaten den Gedanken an eine Rückkehr in die Formel 1 kategorisch ausgeschlossen hätte", erinnerte sich Schumacher, der nach seinem bis dato letzten Rennen am 22. Oktober 2006 nie wirklich an ein Comeback gedacht hatte. Bis sich im vergangenen Juli Felipe Massa im Ferrari bei der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn schwer verletzte und den Rest der Saison ausfiel. Schumacher probierte es, musste wegen der Nachwirkungen seines Motorradunfalls vom Februar 2009 aber passen.

Schumis Batterien wieder voll

Manchmal würden sich die Dinge eben ändern und die richtigen Umstände zusammenkommen. In diesem Fall war es das neue Mercedes-Team mit seinem einstigen Wegbegleiter und Erfolgspartner Ross Brawn - der Brite war an allen sieben WM-Titeln Schumachers beteiligt. "Ich fühle mich frischer als seit vielen Jahren, ich bin physisch perfekt vorbereitet und, noch wichtiger, meine Energie ist komplett zurück", erklärte Schumacher, dessen Batterien Ende 2006 schlichtweg leer gewesen waren. "Jetzt sind sie wieder voll aufgeladen und ich bin wieder bereit für diese Herausforderung. Gerade dieser Wettkampf auf höchstem Niveau, wie ihn nur die Formel 1 bietet, war so reizvoll für mich."

Ziel: das nächste Rennen gewinnen

Nachdem Schumacher den neuen Silberpfeil zu Beginn der Testfahrten im vergangenen Monat im Hintertreffen gewähnt hatte, sagte der 91-malige Grand-Prix-Gewinner und Rekordmann der Formel 1 eine Woche vor dem ersten Freien Training: "Wir wissen, dass wir in Bahrain noch einige neue Teile am Auto haben werden, die uns voran bringen sollten." Teamchef Brawn hatte zuvor die Marschroute festgelegt: "Unser Ziel ist es immer, das nächste Rennen zu gewinnen. Und das nächste Rennen ist Bahrain."

"Sollten konkurrenzfähig sein"

Man müsse mit dem Entwicklungstempo weitermachen, "dann sollten wir okay sein", so Brawn. Und Schumacher, der mit Teamkollege Nico Rosberg den Konstrukteurs-Titel einfahren und den eigenen achten WM- Titel ansteuern will, sagte: "Der letzte Test in Barcelona hat uns gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sein sollten."

Für Alonso ein gefährlicher Gegner

Das haben auch die Rivalen erkannt. "Mit Massa, Hamilton und Button zählt er zu den gefährlichsten Konkurrenten. Ich hätte nicht gedacht, dass Schumacher in die Formel 1 zurückkehren würde", sagte Ferrari-Pilot Fernando Alonso. Wenn es in diesem Jahr für ihn selbst nicht mit dem Titel klappen würde, wäre das für Alonso kein Weltuntergang. 'Ich kann verstehen, dass einige Leute enttäuscht wären, wenn ich nicht Weltmeister würde, aber ich persönlich wäre es nicht', sagte der Spanier.

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