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Tischtennis: Timo Boll verpasst Rekordmarke

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Tischtennis  

Timo Boll verpasst historischen Erfolg

08.03.2010, 09:17 Uhr | dpa, sid, sid

Tischtennis: Timo Boll verpasst Rekordmarke. Timo Boll verpasste seinen zehnten Einzeltitel. (Foto: dpa)

Timo Boll verpasste seinen zehnten Einzeltitel. (Foto: dpa)

Am Ende fehlte Timo Boll der letzte Biss. Der Tischtennis-Star scheiterte unerwartet beim Angriff auf die deutsche Rekordmarke. Im Finale der Titelkämpfe in Trier verpasste der Top-Favorit mit 3:4-Sätzen gegen seinen Düsseldorfer Klubkollegen Christian Süß seinen zehnten Einzeltitel. Damit konnte Boll die neunfachen Champions Eberhard Schöler und Conny Freundorfer nicht überflügeln. Für den 24 Jahren alten Süß ging dagegen ein Traum in Erfüllung: Er trug sich wie Damen-Siegerin Kristin Silbereisen, die 4:3 gegen die 15-jährige Petrissa Solja gewann, erstmals in die Meisterliste ein.

Boll verschläft den Start

"Ich wollte gegen Timo unbedingt das Beste aus der Situation machen und habe mich nie entmutigen lassen. Diesmal hatte ich auch das glücklichere Ende für mich", kommentierte der willensstarke Süß. Obwohl Boll nach einer schmerzhaften Zahn- Operation erst am vergangenen Mittwoch ins Training zurückgekehrt war, galt er als Favorit. Auf dem Weg ins Finale hatte sich der Linkshänder in vier Partien kontinuierlich gesteigert und nur einen Satz abgegeben. Doch Süß spielte im Endspiel deutlich aggressiver als Boll, der schnell 1:3 zurücklag und erst ab dem fünften Satz zu seiner Normalform fand.

Probleme nach Zahn-OP

"Das ist kein Weltuntergang für mich, die Grunderwartung war nicht ganz so hoch. Dennoch ärgert es einen, wenn man so kurz davor steht. Ich hatte anfangs Probleme mit den Aufschlägen, habe mich dann aber gut zurückgekämpft", sagte Boll. Er hat zwar noch Probleme beim Essen, wollte die verdiente Niederlage aber nicht darauf zurückführen.

Bei den Damen dominiert der Nachwuchs

Bei den Damen setzte sich der Nachwuchs durch. Die 32 Jahre alte Jiaduo Wu und Titelverteidigerin Elke Schall (36) verpassten das Einzel-Finale und verloren auch das Doppel-Endspiel gegen das junge Duo Kathrin Mühlbach/Sabine Winter. Besonders die unterlegene Finalistin Petrissa Solja heimste viel Lob ein: "Bei ihr ist eine Steigerung zu erkennen. Das nötigt uns Respekt ab", sagte Bundestrainer Richard Prause. Enttäuschend war dagegen die Zuschauerresonanz: An drei Tagen kamen insgesamt nur rund 3500 Besucher. "Wir hatten uns mehr erhofft", sagte Thomas Weikert, der Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes.

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