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FC Bayern München - SC Freiburg: Arjen Robben dreht die Partie

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FC Bayern München - SC Freiburg  

Robben rettet den FC Bayern

12.03.2010, 21:25 Uhr | dpa

FC Bayern München - SC Freiburg: Arjen Robben dreht die Partie. Mit vollem Einsatz versucht Bayerns Ivica Olic, den Freiburger Ömer Toprak vom Ball zu trennen. (Foto: dpa)

Mit vollem Einsatz versucht Bayerns Ivica Olic, den Freiburger Ömer Toprak vom Ball zu trennen. (Foto: dpa)

Serie ausgebaut, Platz eins verteidigt - FC Bayern München hält dank Arjen Robben auch mit der zweiten Garde die Titelkonkurrenz in Schach. Mit dem 2:1 (1:0) über den abstiegsbedrohten SC Freiburg festigte der deutsche Fußballmeister seine Tabellenführung und ist nunmehr schon seit 19 Bundesligaspielen ungeschlagen. Arjen Robben (76./83.) per Freistoß und Foulelfmeter machte Münchens siebten Heimsieg in Serie perfekt. Cedrick Makiadi (31.) hatte die seit zwölf Spielen sieglosen Breisgauer in Führung geschossen.

Pouplin verhindert höhere Niederlage

Mit hohem Einsatz und totaler Offensive starteten die Bayern nach dem unverhofften Rückstand ihre Aufholjagd - und wurden belohnt. Robben stellte mit seinen Saisontreffern neun und zehn den verdienten Sieg der aber erst in der zweiten Halbzeit überzeugenden Bayern sicher. Beim gewaltigen Freistoß des Holländers hatte Sportclub-Keeper Simon Pouplin ebenso keine Abwehrchance wie beim Strafstoß. Zuvor war Thomas Müller von Ivica Banovic im Strafraum umgelegt worden. Eine höhere Niederlage verhinderte der hervorragende Pouplin.

Abdessadki klärt auf der Linie

Nach einem Schreckschuss nach der Pause von Johannes Flum (51.), dessen strammer Schuss knapp am Bayern-Tor vorbeistrich, spielte nur noch der Rekordmeister. Klose (61.) scheiterte nach Zuspiel von Ivica Olic an SC-Torhüter Pouplin, dann klärte Yacine Abdessadki (72.) einen Olic-Kopfball auf der Torlinie.

Makiadi bringt Freiburg in Führung

Bayern-Trainer Louis van Gaal musste in Martin Demichelis, Franck Ribéry, Mario Gomez (alle verletzt) und Bastian Schweinsteiger gleich auf vier Stammkräfte verzichten. Den dürftigen Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit entschuldigte das aber nicht. Vier Tage nach der Partie in Florenz gelang es den Bayern nicht, von der Champions League in den Liga-Alltag umzuschalten. Freiburg bestrafte das ideenlose Spiel des Gastgebers und ging durch Makiadi in Führung, der völlig freistehend mit einem knallharten 20-Meter-Schuss Bayern-Torwart Jörg Butt keine Abwehrchance ließ.

Dutt wartet mit Überraschungen auf

SCF-Trainer Robin Dutt hatte "etwas Verrücktes" versprochen und hielt mit dem Führungstreffer und auch mit seiner Aufstellung Wort. Ivica Banovic, Daniel Williams, Daniel Caligiuri und Papiss Cissé saßen überraschend auf der Ersatzbank, die Verteidiger Oliver Barth und Pavel Krmas sowie die Offensivkräfte Hamed Namochi und Stefan Reisinger (alle verletzt) waren wie erwartet gar nicht erst angereist. Nach nur drei Minuten drohte den Breisgauern schon ein Gegentor, aber Olic scheiterte an Pouplin. Bis auf die elfmeterverdächtige Attacke des Franzosen gegen Miroslav Klose (25.) und der Kopfballchance des Bayern-Stürmers gab es keine brenzligen Situationen vor Freiburgs Tor.

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