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Formel1: Ominöser Nasenschlitz bei McLaren

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Formel 1 - McLaren-Mercedes  

Ominöser Nasenschlitz bei McLaren

13.03.2010, 15:59 Uhr | dpa,t-online, t-online.de, dpa

Formel1: Ominöser Nasenschlitz bei McLaren. Der Nasenschlitz beim neuen Mclaren-Mercedes erregt im Formel1-Zirkus Aufmerksamkeit. (Foto: imago)

Der Nasenschlitz beim neuen Mclaren-Mercedes erregt im Formel1-Zirkus Aufmerksamkeit. (Foto: imago)

Was in der vergangenen Saison der Doppel-Diffusor war, könnte in dieser der Nasenschlitz von McLaren-Mercedes werden. Die kleine Öffnung auf der Nase des Boliden hat auch Michael Schumachers Aufmerksamkeit geweckt. "Da gibt es ein interessantes Detail, über das das ganze Wochenende gesprochen wurde", sagte der Rekordweltmeister.

Zuvor hatte sich der Rückkehrer den Formel-1-Rennwagen von Weltmeister Jenson Button und Ex-Champion Lewis Hamilton nach der Qualifikation zum Großen Preis von Bahrain genauer angeschaut.

FIA hält die Besonderheit für regelkonform

Schumacher ist nicht der erste. Der Internationale Automobilverband FIA schickte schon seine technischen Delegierten zur Abnahme des McLaren-Mercedes. Keine Beanstandung. Das sehen nicht alle so. "Es ist klar, dass das System von McLaren komplett illegal ist", sagte Renault-Teammanager Bob Bell dem britischen Sender BBC.

5 Km/h schneller auf der Geraden

Worum geht es genau? Durch den Schlitz vor dem Cockpit strömt Luft ein, diese wird kanalisiert und fließt durch die Haifischflosse auf dem Rücken des MP4-25 zum Heckflügel. Die Konsequenz: Der sogenannte Abtrieb kann zusätzlich beeinflusst werden, also die Kraft, mit der das Auto auf den Boden gepresst wird. Auf der Geraden sind die McLarens damit schneller, schätzungsweise fünf Stundenkilometer.

Piloten können die Aerodynamik beeinflussen

Bedient wird das System aus dem Cockpit heraus. Weltmeister Jenson Button und Ex-Champion Lewis Hamilton müssen lediglich eine Öffnung mit dem Knie abdecken, und der Luftstrom wird unterbunden.

Brawn will eigene Version entwickeln

Nun besagt das Reglement, dass bewegliche aerodynamische Teile verboten sind. Als solche wertete die FIA die findige Idee offensichtlich nicht. Es bleibt abzuwarten, wie die Konkurrenz darauf reagiert. Vor einem Jahr hatte das damalige Brawn-Team mit seinem Doppel-Diffusor für Furore gesorgt. Die Rivalen zogen teilweise nach. Brawn gewann dennoch mit Button den Fahrertitel und auch die Konstrukteurs-Wertung. Ross Brawn, Schumachers Teamchef bei Mercedes Grand Prix, kündigte in Sachen Nasenschlitz schon an: "Wir werden unsere eigene Version entwickeln."

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