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Bundesliga - Hertha BSC  

Hertha-Randale: 26 Strafverfahren eingeleitet

14.03.2010, 15:06 Uhr | sid,dpa,t-online, t-online.de, sid, dpa

Hertha-Randale: 26 Strafverfahren eingeleitet. Verwüstung im Olympia-Stadion nach den Ausschreitungen in Berlin (Foto: imago)

Verwüstung im Olympia-Stadion nach den Ausschreitungen in Berlin (Foto: imago)

Die Polizei hat nach den Ausschreitungen im Berliner Olympiastadion 26 Strafverfahren gegen Randalierer eingeleitet. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff des Heimspiels von Hertha BSC gegen den 1. FC Nürnberg (1:2) waren etwa 150 gewalttätige Zuschauer in den Innenraum des Stadions gestürmt und hatten dort mit Stangen und Latten Werbebanden, Plastik- und Glaswände zerschlagen.

Die Polizei teilte weiter mit, dass nach dem Spiel am Fanshop von Hertha BSC in der Johannisthaler Chaussee in Berlin-Neukölln die Schaufensterscheiben zerstört wurden.

Preetz: "Besonnen reagiert"

Manager Michael Preetz hat unterdessen Kritik am Vorgehen des Sicherheitsdienstes und der Polizei zurückgewiesen. "Wir haben vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) in einer ersten Mitteilung erfahren, dass Klub und Sicherheitsdienst auf die Vorfälle besonnen reagiert hätten", sagte Preetz. Auch die Polizei sei laut Preetz "schnell genug" im Innenraum gewesen und habe Schlimmeres verhindert. Der DFB-Kontrollausschuss hat seinerseits Ermittlungen aufgenommen, Hertha wird sich mit der Polizei austauschen und kündigte Konsequenzen an. "Das kann bis zu bundesweiten Stadionverboten reichen", so Preetz. Rund 30 Personen hatte die Polizei festgenommen und deren Personalien aufgenommen. Vier Polizisten wurden leicht verletzt.

Training unter Polizeischutz

Zum Auslaufen der Profis hatte die Polizei sechs Einsatzwagen auf das Hertha-Trainingsgelände entsandt, doch Fan-Protest blieben aus. Coach Friedhelm Funkel erklärte nach der Trainningseinheit, dass er sich nicht mit der Frage beschäftige, ob er im Abstiegsfall bei Hertha bleiben wolle.

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