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Mainz-Boss kritisiert Podolski scharf

15.03.2010, 16:27 Uhr | t-online, t-online.de

Mainz-Boss Strutz kritisiert Podolski scharf.

Lukas Podolski ist nicht mehr überall der Liebling. (Foto: imago)

Das Sunnyboy-Image aus den Tagen des WM-Märchens 2006 sind bei Lukas Podolski endgültig vorbei. Die Negativ-Schlagzeilen des Kölners häufen sich. Jetzt lederte Mainz-Präsident Harald Strutz in Richtung des Nationalkickers. „Lukas Podolski ist auf dem besten Weg, ein richtig unbeliebter Spieler zu werden. Darüber muss er sich aber nicht wundern, denn das, was er auf dem Platz macht, geht gar nicht.“ Harte Worte gegen den 24-Jährigen.

Vergleich mit Boris Becker 

Was war passiert? Beim 1:0-Erfolg des FSV Mainz 05 gegen den 1. FC Köln zoffte sich Poldi mit Gegenspielern und meckerte immer wieder mit dem Schiedsrichter. Doch im Großen und Ganzen blieb alles im Rahmen. Dennoch zog Strutz weiter vom Leder: „Er erinnert mich an Boris Becker zu seinen schlechtesten Zeiten. Becker hat sich auch immer aus dem Rhythmus gebracht, wenn er zu viel gemeckert und seinen Schläger geschmissen hat.“

Podolski kontert schlagfertig

Podolski konnte die Äußerungen de Mainz-Chefs nicht nachvollziehen und konterte schlagfertig in der „Bild“-Zeitung: „Es ist doch schön, mit Becker verglichen zu werden. Herr Strutz soll sich um seine Spieler kümmern. Es kann sich ja nicht jeder so vorbildlich wie Bancé verhalten.“ Rumms das hat gesessen. Bancé flog bereits in der ersten Hälfte wegen einer Tätlichkeit gegen Geromel völlig berechtigt vom Platz. Podolski sah in dieser Partie übrigens noch nicht einmal die Gelbe Karte.

Lattek hat seine eigene Theorie

Dennoch ist auffällig, dass sich Podolski immer häufiger motzend auf dem Platz zeigt. Der Grund dafür ist naheliegend. Für rund zehn Millionen Euro kehrte der verlorene Sohn von Bayern München zurück an den Rhein und wurde wie ein Messias empfangen. Doch selten konnte er in Köln an seine Glanzleistungen aus vergangenen Tagen anknüpfen. Unter den schwachen Leistungen des gesamten Teams leidet auch der Stürmer. Udo Lattek hat so seine eigene Theorie dazu: „Der FC hat ein Podolski-Problem“, sagte die Trainer-Ikone im „DSF-Doppelpass“ und erklärte, die Mitspieler würden nicht für den Star laufen wollen: „Da gibt es einige, denen es egal ist, ob man noch absteigt oder nicht.“

Backpfeife gegen Ballack - Rot gegen Augsburg

Bereits vor knapp einem Jahr leistete sich Podolski einen Aussetzer. Damals im Dress der Nationalmannschaft. Bei einem Streit während des Länderspiels in Wales versetzte der Angreifer Kapitän Michael Ballack eine Backpfeife. Vor wenigen Wochen wurde der damals nicht ganz fitte Podolski im DFB-Viertelfinale gegen den FC Augsburg in der 60. Minute eingewechselt und flog nach einem Disput mit dem Referee gerade einmal neun Minuten später wieder vom Platz. Köln verlor 0:2 beim Zweitligisten. So ganz unrecht scheint Strutz dann doch wieder nicht zu haben.

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