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Formel 1: Ecclestone ist gegen Regeländerung

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Rund um den Rennzirkus  

Ecclestone: "Die Formel 1 ist jetzt eine Demokratie"

16.03.2010, 08:54 Uhr | dpa, dpa

Formel 1: Ecclestone ist gegen Regeländerung. Spricht sich gegen erneute Regeländerungen aus: Bernie Ecclestone (Foto: xpb.cc)

Spricht sich gegen erneute Regeländerungen aus: Bernie Ecclestone (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone hat sich nach der Langeweile-Kritik an den neuen Regeln gegen eine Änderung ausgeprochen. "Das würde viel zu lange dauern", wurde der Brite in der "Bild"-Zeitung zitiert. "Die Formel 1 ist jetzt eine Demokratie. Und alle Teams haben für die Regeln gestimmt, also müssen sie auch damit zurecht kommen", so Ecclestone, der allerdings auch nicht die Hoheit über das Reglement hat.

Das liegt in den Händen des Internationalen Automobilverbandes FIA.

Teams bauen auf Einstopp-Strategie

Die Kritik war laut geworden, nachdem es beim mit großer Spannung erwarteten Saisonauftakt in der Wüste von Sachir kaum ein Überholmanöver gegeben hatte. Fahrer wie Teamchefs hatten die neuen Regeln kritisiert, wonach die Rennwagen nicht mehr aufgetankt werden dürfen. Daher bauen die Teams auf eine Einstopp-Strategie. Je länger das Rennen dauert, umso mehr müssen die Piloten aufpassen, weder den Tank leer zu fahren und vorzeitig stehen zu bleiben, noch die Reifen zu sehr zu beanspruchen.

Rennfahren, nicht mit Computern spielen

"Es ist grundsätzlich das gleiche Problem, dass wir in den vergangenen Jahren auch schon hatten; die Autos kommen nicht nahe genug an den vor ihn fahrenden Wagen, um überholen zu können", erklärte Ecclestone laut "Daily Mail". Die Teams wüssten das, würden aber nichts dagegen tun, weil sie nur auf die eigenen Interessen achten und zu gewinnen versuchen würden, befand er. Bei einem Meeting habe er ihnen versucht zu erklären, worum es geht: Rennfahren und Unterhaltung fürs Publikum, "nicht darum, mit Computern zu spielen und eine Runde schnell zu fahren".

Nick Fry: "Schlecht, wenn wir nicht reagieren"

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh, zugleich auch Vorsitzender der Vereinigung (FOTA) aller zwölf Rennställe, mahnte nach dem Rennen ein Überdenken der Regeln an. Geschäftsführer Nick Fry von Mercedes Grand Prix sagte bei "autosport.com" auf die Frage, ob das Eröffnungsrennen in Bahrain schlecht für die Formel 1 gewesen sei: "Ich denke, es wäre schlecht, wenn wir nicht reagieren würden." In knapp zwei Wochen steht mit dem Großen Preis von Australien bereits der zweite Saisonlauf auf dem Programm.

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