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Schumacher und die GPDA: Wieso tritt er nicht bei?

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Rund um den Rennzirkus  

Schumacher und die GPDA: Wieso tritt er nicht bei?

17.03.2010, 09:56 Uhr | t-online.de, t-online.de

Schumacher und die GPDA: Wieso tritt er nicht bei?. Michael Schumacher sorgt wieder für Wirbel im Fahrerlager (Foto: imago)

Michael Schumacher sorgt wieder für Wirbel im Fahrerlager (Foto: imago) (Quelle: imago)

Nur Platz sechs beim Saisonauftakt in Bahrain, Spott und Häme von den italienischen Medien - und jetzt auch noch Streit im Fahrerlager? Wahrscheinlich hatte sich Michael Schumacher sein Comeback in der Königsklasse des Motorsports anders vorgestellt. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung schwelt ein Brand unter den aktiven Fahrern der Formel 1. Grund: Schumacher ist bislang nicht in die Fahrergewerkschaft eingetreten.

Eigentlich ist es eine reine Formsache, Mitglied der Grand Prix Drivers Association (GPDA) zu werden. Aber bislang ziert sich der Rekordweltmeister.

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Aufnahmegebühr contra Gehalt

Doch warum? Am Geld kann es nicht liegen, auch wenn genau das einige Fahrer gegenüber der "Bild"-Zeitung bestätigt haben sollen. Immerhin sammelt Schumacher in dieser Saison rund 21 Millionen Euro ein - ein durchaus stattliches Salär, selbst für einen siebenfachen Titelträger. Die Aufnahmegebühr der GPDA beträgt derweil lediglich 2000 Euro, hinzu kämen pro eingefahrenem WM-Punkt weitere 500 Euro.

Offizielles Statement lässt viele Fragen offen

Von Schumachers Managing-Direktorin Sabine Kehm war bislang nur Folgendes zu vernehmen: "Michael unterstüzt weiterhin die Arbeit der GPDA, ist aber noch nicht sicher, ob er wieder eintreten wird. Immerhin hat er das jahrelang federführend gemacht. Jetzt will er eigentlich die anderen, die das in der Zwischenzeit übernommen haben, weiter machen lassen."

Ist de la Rosa der wahre Grund des Zögerns?

Die anderen weiter machen lassen, das könnte Schumacher durchaus auch als echtes Mitglied. Durch einen Beitritt wäre er ja nicht gleich automatisch wieder in der Rolle des Anführers, könnte sich gemütlich zurücklehnen. Doch Präsident der GPDA ist derzeit Pedro de la Rosa - ein ausgesprochener Nicht-Freund Schumachers. Das will sich der Kerpener dann wohl doch nicht antun.

Schlimme Saison führt zur Neugründung der GPDA

Die GPDA wurde 1994 unter anderem auf Schumis Initiative hin neu gegründet. Jene Saison hob die Formel-1-Welt aus den Angeln. Ayrton Senna und Roland Ratzenberger verunglückten tödlich, Rubens Barrichello erlitt einen schweren Unfall, bei einer Kollision zwischen Pedro Lamy und JJ Lehto wurden sechs Zuschauer verletzt und Michele Alboreto verlor in der Boxengasse ein Rad, welches fünf Mechaniker anderer Teams verletzte. Seither kümmert sich die Gewerkschaft um Sicherheitsfragen und die Rechte der Fahrer.

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