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Red Bull Racing: Sebastian Vettel bekommt vorerst kein neues Aggregat

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Red Bull Racing  

Vorerst kein neues Aggregat für Sebastian Vettel

17.03.2010, 15:36 Uhr | t-online.de / motorsport-total.com, t-online.de, Motorsport-Total.com

Red Bull Racing: Sebastian Vettel bekommt vorerst kein neues Aggregat. Muss in Australien mit dem Stottermotor ran: Sebastian Vettel (Foto: imago)

Muss in Australien mit dem Stottermotor ran: Sebastian Vettel (Foto: imago) (Quelle: imago)

Er war der Grund dafür, dass Sebastian Vettel in Bahrain nicht den sicher geglaubten Sieg einfahren konnte: Der Motor im Heck seines Red-Bull-Boliden röhrte lautstark und verlor an Leistung - Fehlzündungen im Hochleistungsaggregat. Nach einem Bericht der "Auto Bild Motorsport" hat man sich bei Red Bull Racing nun dazu entschlossen, mit dem Unglücksmotor im freien Training zum Großen Preis von Australien an den Start zu gehen.

Ursache für den rapiden Leistungsverlust bei Vettels Wüstenritt war eine defekte Zündkerze. Ab der 34. Runde stand der Deutsche gegen die Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa sowie Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes auf verlorenem Posten, was sich bei ihm so anhörte: "Ich hatte keinen Dampf mehr auf der Kette." Die defekte Kerze hat allerdings wenig mit jenen in normalen Straßenautos gemein.

Für den normalen Straßenverkehr kaum geeignet

"Rennkerzen sind spezielle Zündkerzen für den Rennsport und, bedingt durch ihre technischen Eigenschaften, für den normalen Straßenverkehr kaum geeignet", so die japanische Firma NGK, die unter anderem die Formel-1-Teams McLaren, Ferrari, Force India und Mercedes mit Teilen versorgt. "Einerseits wird bei Serienmotoren durch sie keine nennenswerte Leistungssteigerung erreicht, andererseits wären sie für den Alltag viel zu kurzlebig."

Geringe Lebensdauer von ein bis fünf Rennen

Sinnvoll ist der Einsatz von Rennkerzen erst bei permanent hohen Drehzahlen über 10.000 Umdrehungen pro Minute. Renault gibt für sein Triebwerk eine Höchstdrehzahl von 18.000 an. Bei Rennkerzen haben die Elektroden, die den Funken erzeugen, ein spezielles Design, um den viel höheren Belastungen standzuhalten. Je nach Rennserie geht man von einer Lebensdauer von ein bis fünf Rennen aus.

Preis kann bis zu mehrere hundert Euro betragen

Aufgrund der geringen Stückzahlen, einer aufwendigen Fertigung fast in Handarbeit und zahlreichen Kontrollen und Prüfungen ist der Preis einer solchen speziellen Rennzündkerze deutlich höher und kann bis zu mehrere hundert Euro betragen.

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