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FIA lenkt ein: Renault darf am Motor nachbessern

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FIA lenkt ein: Renault darf am Motor nachbessern

20.03.2010, 11:22 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

FIA lenkt ein: Renault darf am Motor nachbessern. Renault darf an seinem Motor offiziell nachrüsten. (Foto: imago)

Renault darf an seinem Motor offiziell nachrüsten. (Foto: imago)

Renault hat einen Erfolg abseits der Rennstrecke erzielt und darf seinen Motor aus Kosten- und Zuverlässigkeitsgründen etwas modifizieren. Vor wenigen Tagen hatte sich Red-Bull-Teamchef Christian Horner noch über eine vermeintliche Benachteiligung der Renault-Kunden beklagt. Nun hat der Automobil-Weltverband FIA reagiert und Renault die Erlaubnis erteilt, am RS27-2010-Triebwerk zu arbeiten und verschiedene Modifikationen vorzunehmen. Eine Leistungssteigerung ist dabei aber nur bedingt möglich.

Keine Entwicklungen beim Benzinverbrauch genehmigt

"Wie jeder andere Hersteller, so haben auch wir die Erlaubnis, unseren Motor etwas zu modifizieren, um dadurch eine bessere Integration in das Chassis zu erzielen", sagte Renault-Teamchef Eric Boullier. "Manche unserer Anfragen waren etwas kompliziert, sodass sie die FIA zurückgewiesen hat. Die meisten wurden allerdings akzeptiert." Die erlaubten Veränderungen beziehen sich laut "Autosport" einzig und alleine darauf, die Kosten für die Aggregate zu drücken und die Zuverlässigkeit der Triebwerke zu verbessern. Entwicklungen am Benzinverbrauch, seien indes untersagt, weil die FIA einer Leistungsangleichung der Formel-1-Motoren nicht zustimmt.

Horner nimmt FIA in die Pflicht

Horner sah sich und sein Team schon seit geraumer Zeit im Hintertreffen und pochte auf eine Angleichung der Motorleistungen: "Wenn man nicht eine gewisse Entwicklung erlaubt, dann friert man einen Vorteil für ein Team oder einen Nachteil für ein anderes Team ein. Das ist in meinen Augen das Problem", so der frühere Rennfahrer, der einen gewissen Entwicklungsspielraum fordert. "Diese Sache muss man balancieren, sonst gewinnen die Autos mit Mercedes-Motor am Ende alle Rennen - und das wäre nicht gut für die Formel 1. Andere Hersteller könnten sich im Zuge dessen dazu entschließen, die Serie zu verlassen. Der Motor soll kein Merkmal zur Leistungsunterscheidung darstellen", sagte Horner. "Hoffentlich gleicht die FIA die Unterschiede, die aktuell bestehen, aus."

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