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Antidoping-Kampf: Sponsoren starten Kampagne gegen Doping

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Doping - Sponsoring  

Sponsoren starten Kampagne gegen Doping

24.03.2010, 15:27 Uhr | t-online, t-online.de

Antidoping-Kampf: Sponsoren starten Kampagne gegen Doping. Antidoping-Kampf im Nachwuchs: Präventionsmaßnahmen sollen noch stärker gefördert werden. (Foto: imago)

Antidoping-Kampf im Nachwuchs: Präventionsmaßnahmen sollen noch stärker gefördert werden. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Sponsorenvereinigung S20 macht sich im Antidoping-Kampf stark. Mit ihrer Kampagne „Mit Doping ist alles umsonst“ will die Vereinigung ein Zeichen setzen im Kampf gegen Manipulation mittels verbotener Substanzen im Sport. „Es ist uns ein Anliegen zu demonstrieren, dass auch die Großsponsoren die Gefahren des Dopings sehr ernst nehmen und eine Null-Toleranz-Strategie zu hundert Prozent unterstützen“, sagt Dirk Huefnagels von der HypoVereinsbank, zugleich S20-Vorstand.

„Doping ist eine Seuche“

Erstmals „sichtbar“ wird die Aktion am 27. März beim Bundesliga-Duell zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart. Dirk Huefnagels: „Doping ist eine Seuche, die die Glaubwürdigkeit vieler Sportarten zu oft in Frage stellt.“ Die Kampagne selbst richtet sich an den Nachwuchssport. „Hier müssen wir ansetzen. Es gilt, bereits in jungen Jahren das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Doping kein Kavaliersdelikt ist“, so Dirk Huefnagels. Inhalt der Initiative sind auch einheitliche Antidoping-Grundsätze für künftige Sponsoring-Verträge der S20-Unternehmen. „Das ist ein nicht zu unterschätzendes Signal“, sagt Göttrik Wewer, Geschäftsführer der Nationalen Antidoping-Agentur NADA, „von dem wir uns eine Sogwirkung für alle Sportsponsoren erwarten.“

Finanzielle Unterstützung für Aufklärung

Begrüßt wird die Kampagne auch vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Im Rahmen der Kampagne unterstützt S20 den Kampf gegen Doping mit ganz konkreten Maßnahmen im Nachwuchsbereich. So werden u.a. Aufklärungaktivitäten der NADA an den Nachwuchszentren finanziell mit getragen. Die Kampagne ist ein erstes Resultat der im vergangenen Jahr gegründeten Initiative Sportstandort Deutschland, der neben S20 auch der DOSB und das Bundesministerium des Innern (BMI) angehören.

Frage der Glaubwürdigkeit

Gemeinsam wollen Politik, Wirtschaft und Sport dringende Themen des Sports in Deutschland künftig angehen. „Der Sport hat nicht nur eine hohe integrative Kraft, sondern auch enorme gesellschaftspolitische Bedeutung. In einer immer komplexer werdenden Welt können wir die Probleme des Sports aber nur gemeinsam lösen“, sagt Stephan Althoff, Sponsoring-Chef der Deutschen Telekom. Aktuell sind in S20 19 Grosssponsoren organisiert. Dirk Huefnagels: „Wir haben lange intern diskutiert, ob wir uns derart im Kampf gegen Doping engagieren wollen und können. Dabei sind wir gemeinsam zur Auffassung gekommen, dass es dazu keine Alternative gibt, wenn man Sponsoring wirklich glaubwürdig betreiben will.“

 

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