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Sebastian Vettel: "Ich werde Michael nicht vorbeiwinken"

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Red Bull Racing  

Sebastian Vettel: "Ich werde Michael nicht vorbeiwinken"

23.03.2010, 13:07 Uhr | dpa, dpa

Sebastian Vettel: "Ich werde Michael nicht vorbeiwinken". Sebastian Vettel: "Wenn Michael die meisten Berichte hat, ich aber die meisten Pokale, soll mir das recht sein"

Sebastian Vettel: "Wenn Michael die meisten Berichte hat, ich aber die meisten Pokale, soll mir das recht sein" (Quelle: imago)

Als Kart fahrender Knirps freute er sich königlich, wenn ihm sein damaliges Idol den Pokal überreichte und fürs Siegerfoto extra neben ihm niederkniete. Im Kinderzimmer hatte Sebastian Vettel selbstverständlich Poster von Michael Schumacher hängen. Aber inzwischen begegnet der Jung-Star dem Rekord-Weltmeister auf Augenhöhe, die Zeit des Anhimmelns ist längst vorbei.

Selbst seinem Sieg über den Rückkehrer im ersten Kräftemessen auf der Rennstrecke beim Saisonstart in Bahrain maß Vettel keine besondere Bedeutung bei. "Ich wollte das Rennen gewinnen, das war mein Ziel - und nicht auf andere zu achten", sagte er vor dem Großen Preis von Australien an diesem Sonntag.

"Ich werde Michael nicht vorbeiwinken"

So sehr sich Vettel auf die Duelle mit dem prominenten Rückkehrer freut, so deutlich hat er mehrfach klargestellt, dass er Schumacher keinen Sonderstatus einräumt. "Ich werde Michael nicht vorbeiwinken", hat der Red-Bull-Pilot aus Heppenheim keck angekündigt. Der junge "Dosen-Kavalier" ("kicker") will auf dem Grand-Prix-Kurs gegenüber dem fast doppelt so alten "Renn-Opa" alles andere als zuvorkommend freiwillig Platz machen. Von ausgeprägtem Selbstbewusstsein zeugt Vettels kesser Spruch zum ganzen Hype um den siebenmaligen Champion aus Kerpen: "Wenn er die meisten Berichte hat, ich aber die meisten Pokale, soll mir das recht sein."

Hamilton: "Lächerlich schneller als alle anderen"

Derzeit spricht vieles dafür, dass diese Prognose eintreffen wird. Vettel dominierte beim Wüstenrennen in Sachir klar, ehe ihn eine defekte Zündkerze den greifbar nahen Sieg kostete. Ex-Champion Lewis Hamilton, beim Auftakt Dritter hinter dem Ferrari-Duo Fernando Alonso und Felipe Massa, konstatierte fast schon resignativ mit typisch britischem Humor: "Der Red Bull ist lächerlich schneller als das Auto von irgendjemand sonst." Selbst den Ferrari fehle "gut eine halbe Sekunde".

Fehler von Bahrain darf nicht wieder passieren

Vettel ist mit seinem RB6 sehr zufrieden und hat deshalb den Frust wegen des technischen Defektes, der ihn auf Platz vier zurückwarf, längst überwunden. "Ich habe das Rennen abgehakt und freue mich auf Australien", versicherte der 22 Jahre alte Hesse, mahnte sein Team aber auch energisch: "Wir haben das Problem analysiert und es darf einfach nicht wieder passieren." Schließlich haben im Vorjahr mangelhafte Zuverlässigkeit des Red Bull mehr zum Titelverlust beigetragen als sein jugendlicher Leichtsinn in ein, zwei Rennen.

"Unheimlichen Schritt nach vorne gemacht"

Für den zweiten WM-Lauf am Sonntag im Albert Park ist Vettel zuversichtlich. "Wir waren zu jedem Zeitpunkt schneller als die Ferrari, auch mit den weichen Reifen", wies er auf die bisherige Dominanz hin. "Ferrari hatte mit den Reifen mehr zu kämpfen als wir. Wir haben einen unheimlichen Schritt nach vorne gemacht, was das Haushalten mit den Reifen angeht. Ich glaube, das wird dieses Jahr sehr wichtig sein." Deshalb könne Red Bull erhobenen Hauptes nach Melbourne reisen. "Wir wissen, dass wir ein gutes und konkurrenzfähiges Auto haben - das ist zunächst mal die wichtigste Erkenntnis. Ich bin da guter Dinge", sagte Vettel.

In Melbourne einiges gutzumachen

Nach dem Rückschlag von Bahrain weist Vettel (12 Punkte) 13 Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Alonso (25) auf. In Australien will er das Kräfteverhältnis wieder geraderücken und seinen sechsten Karrieresieg feiern. Schließlich hat er auf dem 5,303 Kilometer langen Kurs einiges gutzumachen: Bei bislang drei Starts blieb er ohne Punkte, war aber zweimal in Unfälle verwickelt. Vettel schätzt beide Ferrari als Hauptkonkurrenten ein. McLaren und Mercedes seien aber "nicht zu unterschätzen".

Schumacher nicht unter den ärgsten Konkurrenten

Auch im Titelrennen geht Vettel davon aus, dass ihm von Alonso und Massa die größte Gefahr droht, "aber auch Hamilton und Nico Rosberg sollte man nicht von der Liste streichen". Schumacher erwähnte er hier nicht explizit, sagte aber in anderem Zusammenhang: "Was Schumacher betrifft: Das hängt von der Leistungsstärke von Mercedes ab." Prinzipiell wäre es dem WM-Mitfavoriten aber am liebsten, wenn Bernie Ecclestones Prognose einträfe: "Ich hoffe, dass er am Jahresende recht behalten hat, aber es muss halt alles passen." Der Formel-1-Boss tippt auf Vettel als Weltmeister.

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