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Werder Bremen bleibt auf Europa-Kurs

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Werder Bremen - 1. FC Nürnberg  

Bremen bleibt auf Europa-Kurs

27.03.2010, 18:26 Uhr | dpa

Werder Bremen hat seine internationalen Ambitionen unterstrichen und dem 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf einen Dämpfer versetzt. Vier Tage nach dem Einzug in das DFB-Pokalfinale gewannen die Bremer am Samstag mit 4:2 (3:0) und festigten damit ihren Platz in der Spitzengruppe der Bundesliga.

Nationalspieler Per Mertesacker mit einem Doppelpack (1./20.) und Tim Borowski (36.) brachten die Hausherren vor 36.123 Zuschauern im Weserstadion früh auf die Siegerstraße. Mike Frantz (47.) und Maxim Choupo-Moting (63.) sorgten für die Anschlusstreffer der bravourös kämpfenden Nürnberger, ehe Clemens Fritz den Endstand markierte (90.+2). Für die Mannschaft von Dieter Hecking endete eine Mini-Serie von fünf Spielen ohne Niederlage. Die Bremer verloren in der Schlussphase Kapitän Torsten Frings nach einer Roten Karte (Tätlichkeit/83.) "Ich weiß nicht was ich gemacht habe, um eine rote Karte zu bekommen", sagte der Ex-Nationalspieler bei LIGA total!. "Ich war selbst total überrascht, dass er da abgepfiffen hat. Ich glaube, er ärgert sich jetzt am meisten darüber, dass er das abgepfiffen hat."


Start nach Maß dank Mertesacker

Die vierte Heimpartie der Bremer binnen zehn Tagen begann mit einem Paukenschlag. Nicht einmal eine Minute war gespielt, da zappelte der Ball schon im Netz. Eine Ecke von Mesut Özil köpfte Mertesacker ins linke obere Eck. Nach der frühen Führung war Werder im ersten Durchgang die klar bessere Mannschaft, von einem Kräfteverschleiß war im 45. Pflichtspiel der Saison zunächst nichts zu spüren. Nachdem Claudio Pizarro zwei Chancen vergeben hatte (5./8.), war das zweite Tor von Mertesacker beinahe eine Kopie des ersten - nur diesmal bereitete Marko Marin nach einer Ecke vor. Der Mittelfeld-Dribbler leitete knapp zehn Minuten vor der Halbzeit auch die beruhigende Drei-Tore-Führung durch Borowski ein.

Nürnbergs Offensiv-Spiel zuerst harmlos

Nürnbergs Trainer Hecking hatte seine Elf aufgefordert, mutig nach vorne zu spielen, ließ seinen gefährlichsten Angreifer Albert Bunjaku nach überstandener Adduktorenverletzung aber zunächst auf der Bank. Die Franken bemühten sich, brachten jedoch in der Offensive nur wenig zustande und stellten die zuletzt so oft wackelnde Werder-Abwehr kaum vor Probleme.

Bremen bietet neue Abwehr auf

Dabei hatte Werder-Coach Schaaf seine Defensive im Vergleich zum mühsamen 2:0 im DFB-Pokal gegen Augsburg umgekrempelt. Für den gelbgesperrten Naldo rückte Sebastian Prödl in die Innenverteidigung, Sebastian Boenisch übernahm von Petri Pasanen die Position auf der linken Abwehrseite. Den verletzten Nationaltorwart Tim Wiese (Wadenprobleme) ersetzte Nachwuchskeeper Sebastian Mielitz. Der 20-Jährige ließ sich in seinem zweiten Bundesligaspiel in dieser Saison in der ersten Hälfte aber weder von Andreas Wolf (20.), Andreas Ottl noch von Javier Pinola (40.) überwinden.

Werder muss zittern

Nach der Pause musste Mielitz dann aber schnell hinter sich greifen: Frantz kam nach einer Hereingabe von Juri Judt ungedeckt zum Abschluss. In der Folge bäumte sich die Club gegen die drohende Niederlage auf, wirkte bissiger und kam schnell zum zweiten Treffer: Choupo-Moting ließ dem Wiese-Ersatz vom Elfmeterpunkt keine Chance. Fritz hatte den Ball zuvor mit der Hand gespielt. Den Bremern ging im zweiten Durchgang die Puste aus, sie brachten den Sieg aber über die Zeit - und Fritz setzte mit einem Schuss in das verwaiste Tor den Schlusspunkt.

Mit den drei Punkten im Gepäck: "Es ist glaube ich eine ganz klare Fehlentscheidung vom Schiedsrichter. Ich weiß nicht was ich gemacht habe, um eine rote Karte zu bekommen. Ich war selbst total überrascht, dass er da abgepfiffen hat. Ich glaube, er ärgert sich jetzt am meisten darüber, dass er das abgepfiffen hat."

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