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1. FC Kaiserslautern: Markus Steinhöfer verwandelt Eckball direkt

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1. FC Kaiserslautern  

Kurioser Treffer bringt Lautern auf Kurs

30.03.2010, 07:14 Uhr | t-online.de/dpa, dpa, t-online.de

1. FC Kaiserslautern: Markus Steinhöfer verwandelt Eckball direkt. Steinhöfers Eckball segelt ins Tor. Keeper Kiraly wird von Jendrisek behindert. (Foto: imago)

Steinhöfers Eckball segelt ins Tor. Keeper Kiraly wird von Jendrisek behindert. (Foto: imago)

Der 1. FC Kaiserslautern bleibt in der 2. Liga das Maß aller Dinge. Ein direkt verwandelter Eckball von Markus Steinhöfer hat den Spitzenreiter beim 4:0-Sieg gegen 1860 München auf die Siegerstraße geführt. Nach zehn Minuten segelte die Flanke der Leihgabe von Eintracht Frankfurt ins Tor der Löwen. Der Treffer war allerdings irregulär, da Lauterns Erik Jendrisek Torhüter Gabor Kiraly offensichtlich behindert hatte.

Diese Einschätzung bestätigte Eugen Striegel. "Das war ein klares Foul", sagte der Schiedsrichter-Beobachter gegenüber der "Bild". Dennoch entschied Referee Guido Winkmann auf Tor. Da half auch der Ärger, von 1860-Trainer Ewald Lienen nichts, der an der Seitenlinie förmlich ausflippte und den vierten Offiziellen zusammen stauchte. Nach der Partie stellte er nüchtern fest: "Das Tor war irregulär".

Ludwig vergibt die Chance zum Anschluss

Der Rückstand war für die Münchener der Anfang vom Ende, denn danach lief nahezu alles schief. Nach einem Patzer von Beda erhöhten die Roten Teufel durch Jendrisek auf 2:0. Nur drei Minuten später bot sich Ludwig die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch Lautern-Keeper entschärfte seinen Elfmeter. Zuvor hatte Jiri Bilek bei einem Rettungsversuch Dominik Stahl mit dem Fuß im Gesicht getroffen. Der 1860-Akteur musste zur Pause mit einer klaffenden Wunde ausgetauscht werden.

Lienen: "Indisponierte Innenverteidiger"

Nach dem Wechsel agierten die Löwen zu harmlos, um noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Stattdessen erhöhten Jendrisek (71.) und Ilicevic in der Schlussminute auf 4:0. Beide Male machte die Defensive von 1860 kein gutes Bild. Entsprechend fiel das Fazit von Trainer Lienen aus: "Wir hatten zwei völlig indisponierte Innenverteidiger. Und wir waren nicht in der Lage, klare Chancen herauszuspielen", fasste er die Partie treffend zusammen.

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