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Formel 1: McLaren-Team patzt - in Hamilton brodelt es

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McLaren-Team patzt - in Hamilton brodelt es

30.03.2010, 15:40 Uhr | t-online.de, t-online.de

Formel 1: McLaren-Team patzt - in Hamilton brodelt es. Ist wenig begeistert von der Leistung seines Teams: Lewis Hamilton (Foto: imago)

Ist wenig begeistert von der Leistung seines Teams: Lewis Hamilton (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die neue Saison in der Formel eins bringt stallinterne Duelle, wie es sie selten zuvor gegeben hat. Bei Mercedes stellt Emporkömmling Nico Rosberg Rekordweltmeister Michael Schumacher in den Schatten, bei Ferrari wetteifern Weltmeister Fernando Alonso und Felipe Massa um den Status der Nummer eins, bei Red Bull kämpft Vize-Weltmeister Sebastian Vettel gegen den WM-Vierten des Vorjahres Mark Webber. Doch in keinem anderen Team ist die Fahrerkonstellation so brisant wie bei McLaren.

Hamilton die Nummer zwei

Britisches Team, britische Fahrer und beide Fahrer Weltmeister: Jenson Button der aktuelle, Lewis Hamilton sein Vorgänger. Doch während auf dem Auto, dem Overall und allem, was Button als aktueller Weltmeister fährt, trägt und für seine Fans signiert, die Nummer eins steht, bleibt für Hamilton nur die Nummer zwei. Eine Nummer, mit der er sich weder abfinden noch identifizieren möchte.

Button meisterlich, Hamilton furios

Zu was beide Fahrer im Stande sind, haben sie in Melbourne eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Button sicherte sich den Sieg, Hamilton flog nach tollen Überholmanövern noch auf Platz sechs. Doch während Button jubelte, war Hamilton sauer und machte sein Team für den letztlich enttäuschenden sechsten Platz verantwortlich: „Das war eines der besten Rennen meines Lebens, aber die Strategie war einfach falsch.“

Team-Schelte via Boxenfunk

Hamilton hatte sich während des Rennens bereits bis auf Platz drei vorgekämpft, als ihm sein Team zu einem weiteren Boxenstopp riet. Hamilton tat, wie im befohlen, fuhr an die Box, musste das Ferrari-Duo Massa und Alonso passieren lassen und verlor am Ende durch einen unverschuldeten Unfall mit Mark Webber sogar noch Platz fünf an Nico Rosberg. Und als sich dann herausstellte, dass seine Reifen eigentlich gehalten hätten und der zusätzliche Boxenstopp nicht nötig gewesen wäre, ließ Hamilton seine Wut über den Boxenfunk raus: „Wer hat entschieden, dass ich meine Reifen wechseln muss? Das war eine verdammt schlechte Idee!“

Whitmarsh lobt Button

Und während Hamilton fluchte, lobte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh den Teamkollegen. „Das Tolle an Jensons Sieg ist, dass er selbst die Schlüsselrolle gespielt hat.“ Button hatte in Eigenregie veranlasst, ihn bereits sehr früh im Rennen von Regenreifen auf Slicks umzustellen und mit diesen das Rennen ohne weiteren Stopp zu Ende zu fahren. „Die Entscheidungen sollte immer der Fahrer treffen, er weiß am besten, was auf der Strecke los ist“, konnte sich Button dann auch einen Seitenhieb auf Hamilton nicht verkneifen.

Hamilton rudert zurück

Zwei Tage nach dem Rennen versucht Hamilton, seine Zweifel am Team nach außen hin zu relativieren. Auf seiner Homepage teilt Hamilton mit, das Team habe ihm die Gründe für den zweiten Boxenstopp erklärt und er könne sie nachvollziehen. Gleichzeitig richte er seinen Blick nun auf das Rennen in Sepang (Malaysia). Dort erwartet die Formel eins erneut eine Wetterlotterie, in der Hamilton dieses Mal besser abschneiden will. Dazu beitragen sollen auch die neuen Erkenntnisse über die Reifen. „Wir versuchen noch immer die diesjährigen Reifen zu verstehen, um besser vorhersagen zu können, wie stark sie bei den verschiedenen Bedingungen abbauen.“ Melbourne hat jedoch gezeigt, dass das Verbot des Nachtankens die Teams hinsichtlich ihrer Strategien verunsichert hat. Fehler wie der unnötige zusätzliche Stopp Hamiltons dürften in dieser Saison also noch häufiger vorkommen.

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