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Formel 1: Verrücktes Regen-Qualifying in Sepang

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GP von Malaysia - Qualifying  

Verrücktes Regen-Qualifying in Sepang

03.04.2010, 10:21 Uhr | t-online.de, t-online.de

Formel 1: Verrücktes Regen-Qualifying in Sepang. Nicht nur Michael Schumacher hat beim Qualifying in Malaysia mit dem Regen zu kämpfen. (Foto: Reuters)

Nicht nur Michael Schumacher hat beim Qualifying in Malaysia mit dem Regen zu kämpfen. (Foto: Reuters)

Wieder einmal bescherte der Regen dem Publikum in Sepang einen absolut verrückten Nachmittag. Das Qualifying zum Großen Preis von Malaysia wurde zur wahren Lotterie, bei der Mark Webber der große Abräumer war. Während sich McLaren-Mercedes und Ferrari bei teilweise monsunartigem Regen verzockten, fuhr der Red-Bull-Pilot mit großem Abstand auf die Pole Position. Neben ihm steht beim morgigen Rennen (Sonntag ab 9.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) Nico Rosberg in der Startaufstellung, der es zum ersten Mal in seiner Karriere in die erste Startreihe schaffte.

Unter den besten fünf Fahrern befanden sich im Qualifying gleich vier deutsche Piloten - Michael Schumacher gehörte allerdings nicht dazu. Informieren Sie sich über alle Platzierungen im Live-Ticker!

Topteams hören auf die Wettercomputer

Verzockt - so muss die Überschrift für den ersten Qualifying-Durchgang lauten. Unmittelbar vor dem Start begann es in Sepang zu regnen. Anstatt wie die vermeintlich kleinen Teams sofort auf Intermediate-Reifen auf die Strecke zu gehen, um eine erste Zeit auf den Asphalt zu bringen, warteten Ferrari, McLaren-Mercedes und Mercedes GP seelenruhig in der Boxengasse. Denn die Wettercomputer sagten voraus, der Regen würde schnell wieder nachlassen. Es kam aber ganz anders, die Bedingungen auf der Strecke wurden immer schlechter.

Frühes aus für McLaren-Mercedes und Ferrari

Sich für die nächste Runde zu qualifizieren war angesichts der vielen bereits gefahrenen Zeiten alles andere als ein Spaziergang. Michael Schumacher (Rang 14) und Nico Rosberg (16) hatten bei ihren Runden das Glück auf ihrer Seite. Lewis Hamilton und die beiden Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa allerdings mussten die Segel streichen. Und auch für Jenson Button war das Qualifying vorzeitig beendet. Nach einem Dreher blieb er im Kiesbett stecken und war damit für den zweiten Durchgang gesperrt.

Die Rückkehr des Regengotts

Zu Beginn des zweiten Durchgangs regnete es nach wie vor. Diesmal ging aber keines der Teams ein Risiko ein, alle Fahrer wurden auf die Piste geschickt. Schumacher versuchte sich auf Intermediates an einer schnellen Runde - und wurde seinem Spitznamen Regengott zunächst einmal gerecht. Der Kerpener setzte sich an die Spitze, die Attacken der Konkurrenz auf Regenreifen prallten an seiner Zeit von 1:50,611 Minuten ab. Das Wetter blieb jedoch sehr wechselhaft und verhalf Fahrern wie Rubens Barrichello zu unerwartetem Ruhm.

Schumacher zittert sich ins Finale

Das Klassement wurde kräftig durchgeschüttelt, und am Ende musste Schumacher sogar um den Einzug ins Finale bangen. Der Mercedes-Pilot schaffte gerade noch so den Sprung in die Top Ten, Vettel war im zweiten Durchgang der schnellste Fahrer im Feld. Nico Hülkenberg überraschte auf Rang vier, mit Nico Rosberg und Adrian Sutil befanden sich so gleich fünf deutsche Piloten unter den besten zehn.

Rote Flaggen im dritten Quali-Durchgang

Das Finale wurde dann 163 Sekunden nach dem Beginn unterbrochen. Der Regen war so stark, dass sich die Fahrer eher wie Schiffskapitäne und nicht mehr wie Piloten fühlen mussten. "Man schwimmt eher, als das man fährt", sagte dann auch Vettel nach der Qualifikation. Ein sicherer Rennbetrieb war nicht möglich, also schwenkten die Streckenposten die roten Flaggen. Schumacher zog in der Box einen frischen Overall an, während seine Mechaniker das Auto so gut wie möglich trocken legten.

Sieben Minuten Kampf um die erste Reihe

Als es dann endlich wieder losging, blieben den Fahrern nur noch rund sieben Minuten, den Kampf um die Pole Position auszutragen. Schumacher hatte im Regen große Probleme mit den Reifen. "Es war heute deutlich mehr drin", so der Kerpener, der am Ende auf Rang acht landete. "Aber die Reifen waren in der zweiten Runde nichts mehr." Zwar wurden die Pneus auch beim Teamkollegen schlechter. Dennoch bugsierte sich Rosberg auf Position zwei, die beste seiner Startposition seiner Formel-1-Karriere.

"Pokerface" Webber auf Intermediates zur Pole

Noch besser machte es nur Webber, der von Vettel "Pokerface" getauft wurde. Denn der Australier ging auf Intermediates auf seine letzte schnelle Runde. "Ich habe alles auf eine Karte gesetzt", sagte Webber anschließend, der dafür mit der Pole Position belohnt wurde. Tolle Auftritte legten auch Adrian Sutil und Nico Hülkenberg hin, die hinter Vettel auf den Plätzen vier und fünf lagen. "Ich fühle mich wohl im Regen", sagte dann Sutil, der sich über seinen Startplatz riesig freute.

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