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Formel 1: Sebastian Vettel feiert im Glutofen von Sepang

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GP von Malaysia - das Rennen  

Sebastian Vettel feiert im Glutofen von Sepang

04.04.2010, 07:53 Uhr | t-online.de, t-online.de

Formel 1: Sebastian Vettel feiert im Glutofen von Sepang. Sebastian Vettel feiert seinen Sieg in Malaysia (Foto: xpb.cc)

Sebastian Vettel feiert seinen Sieg in Malaysia (Foto: xpb.cc)

Nach zwei unglücklichen Rennen zu Beginn der Saison hatte der Formel-1-Gott endlich ein Einsehen: Sebastian Vettel gewann den Großen Preis von Malaysia und kehrte mit vollem Schwung zurück auf die Piste zum WM-Titel. Der Red-Bull-Pilot verwies in Sepang seinen Teamkollegen Mark Webber und den stark aufgelegten Nico Rosberg (Mercedes GP) auf die Plätze zwei und drei. Für Michael Schumacher war das Rennen hingegen bereits nach zehn Runden beendet. Informieren Sie sich über alle Platzierungen im Live-Ticker!

"Ich bin froh, dass ich aus diesem Ofen jetzt wieder rauskomme", meinte ein völlig ausgepowerter Vettel nach dem Rennen. "Ich bin sehr glücklich, dass es im dritten Anlauf endlich geklappt hat. So zurückzukommen, ist sehr schön."

Fürs Überholen unter Gelber Flagge nicht bestraft

Allerdings musste Vettel um seinen Erfolg noch einige Zeit nach Überfahren der Ziellinie bangen. Der Heppenheimer hatte unter geschwenkten Gelben Flaggen Jarno Trulli in Kurve 4 regelwidrig überholt. Die vier Renn-Kommissare entschieden aber nach einer Anhörung des 22-Jährigen und seines Teams sowie der Auswertung des Rennvideos und der Telemetriedaten, auf eine nachträgliche Strafe zu verzichten. Die Kommissare hielten Vettel zu Gute, dass er seine Geschwindigkeit an dieser Stelle stark reduziert und zudem bemerkt habe, dass Lotus-Pilot Trulli wegen eines offensichtlichen Problems langsam unterwegs gewesen sei.

Topteams hören auf die Wettercomputer

Die verrückte Startaufstellung, die dem heftigen Regen im Qualifying geschuldet war, sorgte für jede Menge Spannung. Sebastian Vettel schnappte sich Polesetter und Teamkollege Mark Webber, übernahm noch vor der ersten Kurve die Führung. "Es war nicht so einfach wie es aussah, aber ich habe es einfach in der ersten Kurve versucht. Ich habe es gerade so geschafft", meinte der Heppenheimer nach dem Rennen. Nico Rosberg verlor einen Platz, während Michael Schumacher sich um zwei Ränge von acht auf sechs verbessern konnte. Am besten vom Fleck kam jedoch Lewis Hamilton. Innerhalb von wenigen Runden lag der Weltmeister von 2008 bereits in den Punkterängen, nachdem er sich im Qualifying noch verzockte und zusammen mit Jenson Button und den beiden Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa im hinteren Drittel des Feldes befand.

Verwarnung für Lewis Hamilton

Zwar zeigte Hamilton bei seinem Flug durch die Reihen atemberaubende Überholmanöver, diese waren aber nicht unbedingt nach dem Geschmack der Rennleitung. Der Brite fuhr deutliche Schlangenlinien, um den russischen Renault-Piloten Vitaly Petrov hinter sich zu halten. Die Kommissare entschieden auf "excessive weaving" und verwarnten Hamilton dafür. Auswirkungen hatte diese Verwarnung aber nicht.

Schumacher: "Gehört zum Motorsport dazu"

Mit einer Verwarnung hätte Schumacher derweil gut leben können. Doch für den Rekordweltmeister war das Rennen nach nur zehn Runden beendet. Eine Radmutter am Heck seines Boliden hatte sich gelöst, der Wagen war dadurch unfahrbar geworden. "Ich habe keinen Vortrieb mehr gehabt und hatte erst gedacht, die Aufhängung wäre vielleicht kaputt", so Schumacher, der seinen Mercedes GP auf dem Grünstreifen abstellte und sich zu Fuß auf den Weg zurück in die Box machte. "Wir hätten sicherlich gerne mehr gezeigt", sagte er im Interview mit dem Pay-TV-Sender Sky. "Aber diese Dinge gehören zum Motorsport dazu. Man kann sich ärgern oder sagen, 'part of the game' und nach vorne schauen."

Boxenstopps bringen Bewegung ins Feld

Die anstehenden Boxenstopps wirbelten dann das Feld ein wenig durcheinander. Rosbergs Crew legte in 3,9 Sekunden einen wahren Rekordstopp hin, und auch bei Vettel lief alles nach Plan. Bei Webber hingegen gab es am rechten Vorderrad ein Problem. Der Mechaniker bekam den Schlagschrauber nicht herunter, der Australier verlor so gut zwei Sekunden. Hamilton war vor seinem Halt beim Service bis auf Rang zwei nach vorn gefahren, fand sich nach dem Stopp auf Platz sieben wieder.

Vettel fährt fehlerfreies Rennen

Vettel fuhr seinerseits wieder einmal einen fehlerfreien Grand Prix. Wie schon in Bahrain und Melbourne sprach alles für den ersten Sieg des Heppenheimers in dieser Saison. Vettel hatte an der Spitze alles im Griff und spulte sein Programm routiniert ab. Aber auch Rosberg zeigte eine fantastische Leistung. Der Mercedes-Pilot fuhr unauffällig und fehlerfrei, hatte seinen Platz auf dem Podium fest im Blick. Das McLaren-Ferrari-Quartett hatte sich unterdessen auf die Plätze sechs bis neun vorgekämpft. Adrian Sutil verteidigte rundenlang seinen fünften Platz gegen Hamilton.

McLaren-Ferrari-Trio in den Punkterängen

An der Reihenfolge änderte sich dann nichts mehr. Vettel freute sich über seinen ersten Sieg in der laufenden Saison, Webber und Rosberg komplettierten das Podium. Robert Kubica fuhr im Renault sensationell auf Platz vier, Sutil gab seinen fünften Platz nicht mehr her. Hamilton, Massa und Button ebenso wie der starke Jaime Alguersuari rasten in die Punkteränge. Fernando Alonsos Ferrari hingegen ging zwei Runden vor Schluss nach einem Überholversuch gegen Button in Rauch auf. Dadurch kam Nico Hülkenberg auf den zehnten Platz und durfte sich über einen WM-Punkt freuen.

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