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Formel 1: Die englische Presse huldigt Lewis Hamilton

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Die englische Presse huldigt Lewis Hamilton

05.04.2010, 15:51 Uhr | sid, sid

Formel 1: Die englische Presse huldigt Lewis Hamilton. Lewis Hamilton überholt in Sepang auch Vitaly Petrov (Foto: ap)

Lewis Hamilton überholt in Sepang auch Vitaly Petrov (Foto: ap)

Nach dem Doppelsieg der Red-Bull-Piloten von Sebastian Vettel und Mark Webber beim Großen Preis von Malaysia erhielt das Auto mindestens genau so viel Lob wie der Sieger. Gefeierter Mann hingegen war ein Fahrer, der noch nicht einmal den Sprung aufs Podest geschafft hatte. Besonders in seiner Heimat England überschlugen sich die Blätter mit Lobeshymnen für Ex-Weltmeister Lewis Hamilton. Der "Daily Mirror" forderte: "In einem Sport, der wegen seines Mangels an Überholmanövern kritisiert wird, sollte man ihm eine Medaille verleihen." Hamilton war in Sepang von Platz 20 noch auf Rang 6 vorgefahren.

"Je höher der Berg ist, desto schneller erklimmt er ihn"

"Das war vielleicht das beste Rennen in Lewis Hamiltons Karriere", schrieb die "Times". Die sonst eher für ihren seriösen Schreibstil bekannte Zeitung lobte den 25-Jährigen über den grünen Klee: "Hamilton ist eine Ein-Mann-Entertainment-Firma, die zahlreiche atemberaubende Überholmanöver zeigte, von denen man uns bisher sagte, sie seien unmöglich. Je höher der Berg ist, den das Team vor ihm aufbaut, desto schneller erklimmt er ihn. Es ist fantastisch, ihm dabei zuzusehen. Wenn sie neue Regeln verabschieden, sollten sie Hamilton dazu verdammen, mit geschlossenen Augen zu fahren."

Schumacher fast kein Thema

Für den "Daily Telegraph" war es "eine Schande, dass nicht mehr Zuschauer diese Demonstration der Kunst des Überholens verfolgt haben". Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, der in Malaysia wegen einer verlorenen Radmutter frühzeitig ausschied, ist in den britischen Zeitungen hingegen derzeit kein Thema. In einigen Blättern taucht sein Name trotz ellenlanger Rennberichte kein einziges Mal auf. "The Independent" stellte ernüchternd fest: "Bei Michael Schumachers Comeback ist der Funke noch nicht übergesprungen."

"Dämonen-Autos endlich zur Zuverlässigkeit erzogen"

Bei Vettel stellte die "Times" fest, dass er einen "beeindruckenden Sieg gefeiert habe". Und dieser sei nach dem Pech der Vorwochen auch verdient: "Nachdem ihn bisher Dinge aufgehalten hatten, die so klein waren, dass es fast schon lächerlich war, konnte ihn diesmal nichts stoppen." Der "Daily Mirror" stellte fest: "Sebastian Vettel und Mark Webber haben ihr Dämonen-Autos endlich zur Zuverlässigkeit erzogen." Und auch der "Guardian" erkannte an: "Vettel, der schon in Bahrain und Melbourne der schnellste Fahrer war, von seinem Auto aber jeweils um den Sieg betrogen wurde, hat diesen Erfolg verdient."

"Für Ferrari ist es mies gelaufen"

Ernüchternd nahm die italienische Presse das bescheidene Abschneiden von Ferrari zur Kenntnis. Die "Corriere della Sera" spricht von einem "schlechten Ergebnis für die Scuderia, während die "Gazzetta dello Sport" ernüchternd feststellte: "Für Ferrari ist es mies gelaufen." Nach Meinung von "Tuttosport" dominierte Vettel "dank neuer Zuverlässigkeit seines Autos vom Anfang bis zum Ende". Doch auch die fahrerische Leistung erkennt die italienische Zeitung an: "Seinen Sieg verdankt Vettel einem beispielhaften Start, der ihm sogar fast die Führung in der WM-Wertung beschert hätte."

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