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Formel 1: Vettel-Team wegen der Bodenfreiheit im Fokus der FIA

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Red Bull Racing  

FIA stellt klar: Bodenfreiheit darf nicht reguliert werden

08.04.2010, 10:45 Uhr | t-online.de / motorsport-total.com / sid, t-online.de, sid, Motorsport-Total.com

Formel 1: Vettel-Team wegen der Bodenfreiheit im Fokus der FIA. Liegt dieser Wagen zu tief? Mark Webber im Qualifying zum GP von Malaysia (Foto: xpb.cc)

Liegt dieser Wagen zu tief? Mark Webber im Qualifying zum GP von Malaysia (Foto: xpb.cc)

Vorsicht, Grauzone: Angeblich bewegen sich Sebastian Vettel und Mark Webber mit ihren Red-Bull-Boliden in dieser Saison auf sehr dünnem Eis. Wie McLaren-Chef Martin Whitmarsh vermutet, passt das Team zwischen Qualifying und Rennen möglicherweise mit einem Gas in den Stoßdämpfern die Bodenfreiheit an. In der Qualifikation würden die beiden Piloten mit einem dermaßen tief liegenden Fahrzeug agieren, welches eigentlich mit vollem Tank zu Beginn des Rennens nicht fahrbar wäre.

Der Automobil-Weltverband FIA reagierte nun auf diese Vorwürfe. In einem Brief an die zwölf Teams der Königsklasse stellte die FIA klar, dass jedes System zur Veränderung des Setups zwischen Qualifying und Start des Rennens nicht dem Geist des Reglements entspricht.

Entsprechende Maßnahme wäre illegal

In dem Schreiben der FIA heißt es: "Systeme oder Prozesse, die den Zweck oder den Effekt haben, das Setup der Federung zu verändern, während sich das Auto im Parc-Fermé-Zustand befindet, wird als widersprüchlich zum Artikel 34.5 des Sportlichen Reglements aufgefasst." Eine entsprechende Maßnahme wäre also illegal. Die Konsequenz daraus wird im Artikel 34.5 genannt: "Modifiziert ein Wettbewerber ein Teil am Auto oder nimmt er Veränderungen am Setup der Federung vor, während sich das Fahrzeug im Parc-Fermé-Zustand befindet, so muss der betreffende Fahrer das Rennen aus der Boxengasse aufnehmen oder den Prozeduren folgen, die im Artikel 38.2 dargelegt sind."

Horner verneint die Vorwürfe mehrfach

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hatte seinerseits die Anschuldigungen seines Konkurrenten mehrfach zurückgewiesen. Die Boliden des Teams waren bei jedem der drei bisherigen Rennen von den technischen Kommissaren der FIA ohne Beanstandungen abgenommen worden. Sollte Red Bull aber einen Weg gefunden haben, den oben genannten Regelpassus zu umgehen, so könnte eine solche Lösung ebenfalls für nicht zulässig erklärt werden.

Aktive Fahrwerke seit 1993 verboten

In dem Brief an die Teams heißt es zudem, dass die FIA jede Art sich verstellender Stoßdämpfer als vermutlichen Bruch des Artikels 3.15 des technischen Reglements einstuft. Dieser Artikel regelt die Aerodynamik des Autos, die sich durch eine verstellbare Bodenfreiheit verändern würde. Aktive Fahrwerke, einst von Lotus erfunden und von Williams mit Erfolg genutzt, sind in der Formel 1 seit 1993 verboten.

McLaren-Mercedes will eigenes System entwickeln

Mercedes-Teamchef Ross Brawn hatte zuletzt in Malaysia von der FIA eine Präzisierung des Reglements gefordert. Whitmarsh hatte angekündigt, dass McLaren ein System zur Regelung der Bodenfreiheit, wenn es von der FIA genehmigt würde, möglichst schnell selbst entwickeln wolle.

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