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Hertha-Heimfluch hält auch im "Strafspiel" weiter an

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Hertha BSC - VfB Stuttgart  

Hertha-Heimfluch hält auch im "Strafspiel" weiter an

10.04.2010, 19:29 Uhr | dpa, dpa

Der Heimfluch bleibt - und kostet Hertha BSC womöglich die Bundesliga-Zugehörigkeit. Das Tabellen-Schlusslicht aus Berlin verlor am 30. Spieltag im eigenen Stadion das "Strafspiel" gegen den VfB Stuttgart mit 0:1 (0:0) und wartet nun schon seit 245 Tagen auf einen Sieg im Olympiastadion. Der Abstand zum Relegationsplatz 16 für Hertha vergrößerte sich vier Runden vor Saisonschluss wieder auf fünf Punkte.

Die Stuttgarter, für die der eingewechselte deutsche Nationalspieler Cacau in der 74. Minute das entscheidende Tor schoss, setzten ihre beeindruckende Rückrunde mit dem bereits elften Sieg fort. Mit nun 47 Punkten schnuppert der VfB als Tabellen-Sechster weiter an den internationalen Startplätzen.

Lehmann zeichnet sich aus

Hertha zeigte sich vor 26.851 Zuschauern gleich bissig und engagiert: Die gegenüber dem jüngsten 3:0-Auswärtssieg in Köln unveränderte Berliner Elf kämpfte, drückte, versuchte viel - die durch das DFB-Sportgerichts-Urteil auf 25.000 reduzierte Fan-Gemeinde machte sich lautstark bemerkbar. Torwart-Routinier Jens Lehmann musste schon in der Startphase zweimal weit aus dem VfB-Kasten und klären. Nach einem schönen Schuss von Lewan Kobiaschwili holte der 40-Jährige den Ball noch aus dem Winkel (27.).

Ostkurve bleibt leer

Da hatten auch die 8.000 ausgesperrten Fans, die in der nah gelegenen Waldbühne die Partie über einen riesigen Bildschirm verfolgten, den Torschrei schon auf den Lippen. Die Ostkurve, aus der nach dem 1:2 gegen Nürnberg am 13. März 100 bis 150 Chaoten den Platz gestürmt hatte, blieb ganz leer. Doch die Berliner Profis brannten: Matthieu Delpierre rettete in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Theofanis Gekas (18.), dem später eine angebliche Abseitssituation weggepfiffen wurde.

Marica und Pogrebnjak prüfen Drobny

Die beste Rückrunden-Mannschaft aber hielt dagegen, mit breiter Brust stand der VfB nach drei Siegen in Folge nicht nur stabil in der Defensive, sondern inszenierte auch immer wieder selbst gefährliche Angriffe. Nach einer flachen Eingabe des hellwachen Ciprian Marica spitzelte der Russe Pawel Pogrebnjak das Streitobjekt nur um Zentimeter am Hertha-Tor vorbei (16.).

Latte rettet für Hertha

Ein Kopfball des Rumänen Marica, der trotz abgelaufener Sperre von Cacau zunächst zusammen mit Pogrebnjak das VfB-Angriffsduo bildete, strich nur knapp über die Latte (28.). Auch die rund 3.500 mitgereisten Stuttgarter Fans, die in der Anfangsphase gegen die jüngsten Fan-Urteile des DFB protestierten und schwiegen, kamen nun auf ihre Kosten.

Kringe nach drei Minuten vom Platz

Das Spiel wogte lange hin und her: Hertha spürte die letzte Chance im Abstiegskampf; Stuttgart wollte unbedingt den ersten "Dreier" seit 19 Jahren in Berlin. Hertha-Coach Funkel ging ein hohes Risiko, brachte den lange an einer Fußverletzung laborierenden Florian Kringe ins Spiel. Doch die Dortmunder Leihgabe verletzte sich schon beim ersten Ballkontakt erneut, musste drei Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Platz.

Cacau mit viel Platz

Auf der Gegenseite wurde Cacao - gerade 17 Minuten auf dem Rasen - von den Berlinern zu zögerlich angegangen. Sein Schuss wurde von Steve von Bergen noch unhaltbar für Hertha-Schlussmann Jaroslav Drobny abgefälscht.

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