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Brawn: "Der Titelkampf ist noch lange nicht entschieden"

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Formel 1 - Rund um den Rennzirkus  

"Der Titelkampf ist noch lange nicht entschieden"

14.04.2010, 14:38 Uhr | dpa, t-online.de, dpa, t-online.de

Brawn: "Der Titelkampf ist noch lange nicht entschieden". Wer Michael Schumacher jetzt schon abschreibt, macht einen Fehler. (Foto: imago)

Wer Michael Schumacher jetzt schon abschreibt, macht einen Fehler. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Gut Ding will Weile haben: Mercedes-Teamchef Ross Brawn sieht Formel-1-Rückkehrer Michael Schumacher trotz der Enttäuschungen auf dem besten Weg zu alter Klasse. "Es ist ziemlich klar, dass er mit jedem Rennen stärker wird", sagte der Brite vor dem Großen Preis von China am Sonntag (ab 8.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker). "Der Titelkampf ist noch lange nicht entschieden", drohte "Superhirn" Brawn den WM-Rivalen.

"Bin sehr zuversichtlich"

Bislang hat der Rekord-Weltmeister die immensen Erwartungen an sein Comeback höchstens abseits der Piste als Sponsorenmagnet erfüllen können. Dennoch glaubt Mercedes weiter fest daran, dass Schumacher seinen Mythos auch auf der Strecke bald wiederbelebt. "Man kann nur schrittweise vorangehen, und ich bin da sehr zuversichtlich", erklärte der siebenmalige Champion die demonstrative Gelassenheit, die er und seine Crew vor dem vierten Saisonrennen in Shanghai ausstrahlen.

Ernüchternde Bilanz des Rekordweltmeisters

Die Geduld des Perfektionisten überrascht: Platz sechs in Bahrain, Rang zehn in Australien, zuletzt das unverschuldete Aus in Malaysia - Schumachers Bilanz ist ernüchternd. Zudem fährt ihm bisher auch Nico Rosberg davon. "Dass er in der Qualifikation und den Rennen von seinem Teamkollegen geschlagen wird, dürfte ihn mehr wurmen, als er zeigt", befand der dreimalige Weltmeister Jackie Stewart. Mercedes-Sportchef Norbert Haug ist sich aber sicher, "dass Michael genauso wie Nico um Siege fahren wird, sobald unser Auto die Vorraussetzungen dazu bietet."

Alonso ist sicher, dass Schumi seine Qualitäten noch zeigt

Auch Erzrivale Fernando Alonso schreibt Schumacher nicht ab. "Die Saison ist noch lang, und ich gehe ernsthaft davon aus, dass Michael schon in diesem Jahr ein ernstzunehmender Konkurrent um den Titel werden wird", meinte der Spanier, der in dieser Saison mit Schumachers einstigem Team Ferrari zum dritten Mal Weltmeister werden will. Der "Sport Bild" sagte er weiter: "Ich respektiere ihn genauso wie vor drei Jahren und bin sicher, dass er seine wahren Qualitäten dieses Jahr noch zeigen wird. Wenn das Auto besser ist."

"Der ultimative Profi"

Noch hat Schumacher Spaß. "Die Lust am Wettkampf hat mich wieder voll gepackt", versicherte der 91-malige Grand-Prix-Sieger vor der Reise nach Shanghai. In der Box sei der Kerpener schon längst wieder ganz der Alte, berichtete Brawn. "Er war schon immer der ultimative Profi, voller Hingabe. Er liefert noch immer ein technisches Feedback auf enorm beeindruckendem Niveau. Außerdem ist er fitter als jeder 41-Jährige, den ich kenne", erklärte der Teamchef, der an allen Titeln Schumachers beteiligt war. Der Beitrag des Routiniers sei für den neuen Werks-Rennstall des schwäbischen Autobauers "von unschätzbarem Wert", betonte Brawn. "Michael hat einen starken Einfluss auf das Team." Ein Wunderheiler für die Probleme des Silberpfeils ist aber auch der Formel-1-Held nicht.

Den Rückstand schnell aufholen

Der Weg zurück an die Spitze ist deshalb wohl noch lang. "Wir räumen unumwunden ein, dass wir nicht den Leistungsstand haben, den wir uns wünschen würden", bekannte Brawn. Möglichst schnell soll nun ein "aggressives Entwicklungsprogramm" den Rückstand zu den überlegenen Red Bulls, aber auch zu Ferrari und McLaren verringern. Taktiker Brawn aber gesteht: "Es ist nicht leicht, vorherzusagen, wann dies passieren wird."

"Jeder, der uns unterschätzt, ist ziemlich töricht."

Für das China-Rennen sind höchstens kleine Fortschritte zu erwarten, erst für den Europa-Auftakt in Barcelona Anfang Mai plant Mercedes das nächste große Update des MGP W01. Schumacher vertraue im Kampf um jede Zehntelsekunde sogar auf Nebenmann Rosberg, verriet Brawn. "Beide Fahrer und ihre Ingenieure arbeiten eng miteinander an der Verbesserung unseres Autos." Geschäftsführer Nick Fry rechnet daher fest mit einer erfolgreichen Aufholjagd: "Jeder, der uns unterschätzt, ist ziemlich töricht."

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