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Transfermarkt: Europa jagt die Top-Torjäger der Bundesliga

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Europa jagt die Top-Torjäger der Bundesliga

15.04.2010, 11:40 Uhr | t-online.de, t-online.de

Transfermarkt: Europa jagt die Top-Torjäger der Bundesliga. Dzeko, Kießling und Kuranyi - die Top-Torjäger der Bundesliga sind heiß begehrt. (Fotos: imago; Montage: t-online.de)

Dzeko, Kießling und Kuranyi - die Top-Torjäger der Bundesliga sind heiß begehrt. (Fotos: imago; Montage: t-online.de)

19-18-18 – das sind die Maße der Top-Stürmer dieser Bundesliga-Saison im Kampf um die Torjäger-Krone. Maße, die sie bei den internationalen Top-Klubs heiß begehrt machen. Edin Dzeko (19 Saisontore), Kevin Kuranyi (18) und Stefan Kießling (18) sind die "hot shots" auf dem Transfermarkt und könnten das Millionen-Karussell im Sommer gehörig in Fahrt bringen. Denn ihr Transfer würde eine Kettenreaktion auslösen und könnte die Kaderplanungen vieler Vereine durcheinander bringen.

Dzeko so gut wie weg

In Wolfsburg plant Manager Dieter Hoeneß schon länger nicht mehr mit dem Top-Torjäger der letzten eineinhalb Jahre. Längst hat sich Edin Dzeko mit seinen Toren und Vorlagen in die Notizbücher aller großen Klubs in Europa gespielt. 44 Pflichtspiele hat der Bosnier in dieser Saison absolviert. Seine Bilanz lautet: 26 Tore, 14 Vorlagen. Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison waren es 42 Pflichtspiele, 36 Tore und 12 Vorlagen. Dzeko ist eine Tormaschine, die national wie international von kaum einer Verteidigungsreihe auszuschalten ist. Kein Wunder also, dass die 40 Millionen Euro fixe Ablöse kaum abschreckende Wirkung haben werden auf potentielle Interessenten.

Doch nicht Mailand?

Und die stehen Schlange. Schon im Sommer 2009 stand Dzeko kurz vor dem Absprung, mit dem AC Mailand war er sich angeblich bereits einig. Doch Wolfsburg lockte ihn noch mal mit geschätzten fünf Millionen Euro Jahresgage. Der 24-Jährige unterzeichnete den neuen Vertrag bis 2013, ließ sich die fixe Ablösesumme in den Vertrag schreiben und setzte darauf, dass Milan die Summe ein Jahr später bezahlen würde. Nun haben es sich die Rossoneri zwar anders überlegt, für Dzeko jedoch kein Problem. Seine Optionen heißen Juventus Turin, FC Chelsea und FC Liverpool. Gerade für die englischen Klubs sind solche Ablösesummen bekanntermaßen kein Problem. Und Dzeko passt ins Anforderungsprofil. Liverpool muss den Abgang von Fernando Torres befürchten, Chelsea sucht einen Nachfolger für Nicolas Anelka. Und Juve würde den Bosnier gerne als Ersatz des Franzosen Trezeguet sehen. Edin Dzeko ist in der Liga der außergewöhnlichen Torjäger angekommen.

Berater rät Kuranyi zu Wechsel

In dieser Liga sieht sich auch Kevin Kuranyi. Auch seine Torquote ist beachtlich. Der mittlerweile 28-Jährige trifft seit acht Jahren in jeder Saison zweistellig, im Schnitt 14 Mal. Oft kritisiert und belächelt, zeigt der kopfballstarke Strafraumstürmer jedes Wochenende, warum ihn in diesem Sommer halb Europa verpflichten möchte. Sein auslaufender Vertrag ist da nur das Sahnehäubchen, das ihn in eine optimale Verhandlungsposition versetzt. Dass er bei seinem jetzigen Verein FC Schalke 04 bleibt, daran will mittlerweile sogar Trainer und Manager Magath nicht mehr glauben. Dazu passt die Aussage seines Beraters Roger Wittmann: "Wenn ich an Kevins Stelle wäre, würde ich ausschließen, beim FC Schalke zu verlängern. Er hat die Wahl zwischen drei europäischen Klubs und kann sofort unterschreiben."

Für Schalke müsste Kuranyi Abstriche machen

Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei um Juventus Turin, den FC Sunderland und Dynamo Moskau. Und auch Manchester City, der FC Sevilla und Fenerbahce Istanbul sollen ihren Hut in den Ring geworfen haben, letzterer Klub mit Trainer Daum und einem Angebot über eine Jahresgage von sechs Millionen Euro – netto, versteht sich. Ein Grund, weshalb Juve bereits angekündigt hat, Kuranyi nicht um jeden Preis verpflichten zu können. Der wiederum hält sich selbst noch bedeckt, wohin die Reise gehen wird. Eines ist jedoch sicher: Schalke hätte nur dann eine Chance auf den Verbleib des Stürmers, wenn die Champions League direkt erreicht würde und Kuranyi im Vergleich zu den ausländischen Angeboten finanzielle Abstriche machen würde.

Auch Kießling mit Ausstiegsklausel

Finanzielle Abstriche musste der Dritte im Bunde bestimmt nicht machen, als er seinen Vertrag Anfang der Rückrunde bei Bayer Leverkusen bis 2015 verlängerte. Stefan Kießling ließ es sich versüßen, dass er in den letzten zwei Jahren zu einem der Top-Stürmer der Bundesliga gereift ist und diese Saison mit 18 erzielten Treffern um die Torjäger-Kanone mitspielt. Und auch er hat sich in seinen neuen Vertrag eine Klausel einbauen lassen, die ihn für finanzstarke Klubs jederzeit interessant macht. 20 Millionen Euro soll diese laut "Express" betragen.

Champions-League-Qualifikation muss sein

Dennoch steht Kießling im Vergleich zu Dzeko und Kuranyi nicht unmittelbar vor dem Absprung. Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hat jedoch auch klar gemacht, dass nur im Falle einer Champions-League-Qualifikation die Personalplanungen weiterhin ambitioniert vorangetrieben werden können. Und gerade diese Qualifikation ist in den letzten Wochen wieder ins Wanken geraten. Würde Leverkusen in der Endabrechnung also tatsächlich noch auf Platz vier der Tabelle abrutschen, könnte die Stunde des FC Arsenal schlagen. Die Gunners buhlen schon länger um die Dienste des Nationalstürmers.

Das Transfer-Karussell kommt in Schwung

In jedem Fall bringen die drei Top-Stürmer der Liga das Transfer-Karussell in Schwung. Die zu erwartenden Abgänge von Dzeko und Kuranyi reißen große Löcher in Kader auf Schalke und in Wolfsburg. Diese Löcher müssen Felix Magath und Dieter Hoeneß mit hochkarätigen Neuverpflichtungen stopfen. Stuttgarts Cacau steht bei beiden Vereinen hoch im Kurs und hinterlässt wiederum beim VfB eine Lücke im Sturm, die es zu schließen gilt. Während Cacau als ablösefreier Kandidat aber eher ins Profil der Königsblauen passt, hätte Wolfsburg dank der 40-Millionen-Spende aus England oder Italien genug Geld, um einen weiteren internationalen Star in Deutschlands höchste Spielklasse zu locken. Klaas-Jan Huntelaar könnte so doch noch in Wolfsburg landen und die Bundesliga bereichern. Dzeko, Kuranyi, Kießling – drei Stürmer mischen die Liga auf. Nicht nur im Kampf um die Torjäger-Kanone.

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