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Formel 1: Alonso droht Motoren-Engpass

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Formel 1 - GP von China  

Alonso droht Motoren-Engpass

16.04.2010, 14:14 Uhr | dpa, dpa

Formel 1: Alonso droht Motoren-Engpass. Nichts geht mehr: Alonsos Ferrari wird in die Box gerollt (Foto: AP)

Nichts geht mehr: Alonsos Ferrari wird in die Box gerollt (Foto: AP) (Quelle: AP/dpa)

Titelaspirant Fernando Alonso droht im Rennen um die Formel-1-Weltmeisterschaft ein Motoren-Engpass. Im Training zum Großen Preis von China ging am Freitag bereits das zweite Triebwerk des Ferrari-Piloten in dieser Saison in Rauch auf. Für die verbleibenden 16 Saisonrennen hat der Spanier nur noch sechs Motoren zur Verfügung. Kommt Alonso nicht mit acht Motoren in dieser Saison aus, muss er beim Einsatz jedes zusätzlichen Triebwerks am Start zehn Plätze nach hinten rücken.

Alte Motoren im Training

Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel war im vergangenen Jahr im WM-Endspurt nach mehreren Schäden an seinen Renault-Aggregaten in einer ähnlichen Zwangslage, am Ende kam er doch mit acht Motoren über die Runden. "Ich glaube nicht, dass es ein großes Problem sein wird", beteuerte Alonso. Zwar sei vor allem die Panne von Malaysia überraschend gewesen, dennoch sei sein Team noch im Plan. "Nur im Training müssen wir jetzt alte oder sehr alte Motoren einsetzen, das ist das Risiko", erklärte der Ferrari-Neuzugang.

Flammen am Heck

Schon nach sechs Runden hatte Alonso seinen F10 beim Auftakttraining in Shanghai in Kurve sechs abstellen müssen. Flammen züngelten aus dem Heck. Ratlos trat der 28-Jährige den Rückweg an die Box an. Noch vor den ersten Proberunden auf dem Shanghai International Circuit hatte die Scuderia Probleme mit ihren Motoren heruntergespielt. Ferrari-Präsident Luca di Montezomolo forderte: "Das Rennen muss uns bestätigen, das unsere Rennwagen zuverlässig und konkurrenzfähig sind." Spätestens nach Alonsos Malheur aber deutet alles auf größere Schwierigkeiten hin.

Auch Sauber-Piloten betroffen

Bereits beim Saisonstart in Bahrain waren die Motoren von Alonso und seinem Teamkollegen Felipe Massa zwischen Qualifikation und Rennen vorsichtshalber getauscht worden. In Malaysia streikte nicht nur bei Alonso das Aggregat, auch die beiden Ferrari-Motoren der Sauber-Piloten Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi hielten den Belastungen nicht stand.

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