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Vulkanausbruch bremst auch die Formel 1

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Formel 1 - GP von China  

Formel-1-Teams bangen um Rückkehr nach Europa

17.04.2010, 10:14 Uhr | dpa, dpa

Vulkanausbruch bremst auch die Formel 1. Ob die F1-Teams schnell aus Shanghai wegkommen, ist fraglich. (Foto: imago)

Ob die F1-Teams schnell aus Shanghai wegkommen, ist fraglich. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Folgen des Vulkanausbruchs auf Island bremsen auch die Formel 1. Wegen des Flugchaos in Europa drohen dem derzeit in China gastierenden PS-Zirkus logistische Nöte. "Es ist ein Problem. Hoffentlich kommen wir zurück. Vielleicht müssen wir ja alle nach Hause fahren", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

"Wir beobachten die Lage"

Die meisten Teams haben ihre Rückflüge nach dem Großen Preis von China für Sonntagabend oder Montag gebucht. Alle Teams haben ihre Rennfabriken in Europa. "Wir beobachten die Lage und werden, wenn nötig, unsere Pläne ändern", sagte eine Sprecherin des Force-India-Rennstalls.

Hülkenberg plant bereits längeren Shanghai-Aufenthalt

Williams-Pilot Nico Hülkenberg bangte indes um seinen Flug nach London-Heathrow und richtete sich bereits auf einen verlängerten Aufenthalt in Shanghai ein. Heathrow-Airport sollte wie viele andere Flughäfen in Europa auch am Samstag zunächst geschlossen bleiben, nachdem der Luftraum wegen der Aschewolke des Gletscher-Vulkans Eyjafjalla gesperrt worden war.

Ingenieure wünschen sich viel Vorbereitungszeit

Unklar war am Samstag auch, ob das gesamte Material der Teams wie gewohnt direkt nach dem Rennen per Luftfracht nach Europa transportiert werden kann. Zwar wird der nächste Grand Prix erst in drei Wochen in Barcelona gestartet, doch die Ingenieure wünschen sich soviel Vorbereitungszeit wie möglich zur Weiterentwicklung der Boliden.

Gerade noch in den Flieger gesprungen

Schon in China spürten einige Teams die Auswirkungen des Vulkan-Ausbruchs. Williams wartete vergeblich auf einige Bauteile. Mitarbeiter von Red Bull und McLaren, die am Freitag Ersatzteile bringen sollten, mussten mit dem Auto von London nach Paris fahren und erwischten gerade noch einen der letzten Flüge nach Shanghai. Zwei Marketing-Leute von McLaren hingegen saßen in England fest.

Lauda wird aus Wien zugeschaltet

Auch Virgin-Präsident Richard Branson, selbst Besitzer einer Fluglinie, musste auf seine Reise ins Reich der Mitte verzichten. TV-Sender RTL fehlte in Shanghai Experte Niki Lauda, weil auch der Österreicher nicht mehr rechtzeitig eingeflogen werden konnte. Beim vierten Saisonlauf am Sonntag soll der dreimalige Weltmeister nun aus dem Studio in Wien zugeschaltet werden.

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