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Vulkanasche beeinträchtigt auch den Sport

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Zahlreiche Absagen und lange Busreisen

19.04.2010, 15:52 Uhr | t-online.de, sid, dpa, sid, dpa, t-online.de

Vulkanasche beeinträchtigt auch den Sport. Lionel Messi könnte ein längere Busreise bevorstehen. (Foto: imago)

Lionel Messi könnte ein längere Busreise bevorstehen. (Foto: imago) (Quelle: dpa)

Das Chaos im Flugverkehr dauert an. Und auch der Sport kriegt die Auswirkungen des in weiten Teilen Europas verhängten Flugverbots deutlich zu spüren. Die Fußball-Champions-League ist von den Folgen des Vulkanausbruchs auf Island ebenso betroffen wie die Wasserball-Weltliga, die Turn-Europameisterschaft oder das Amstel Gold Race der Radsportler - um nur einige Veranstaltungen zu nennen. Keine Mühen scheuten einige Fans von Basketball-Bundesligist Alba Berlin, die zur Eurocup-Endrunde nach Spanien wollten.

Flughafen von Barcelona nun auch dicht

Normalerweise ist die Anreise zu Auswärtsspielen für Fußball-Profis nichts Besonderes. Rein in den Flieger, raus aus dem Flieger, dort in den wartenden Mannschaftsbus und ab ins Hotel. Doch diesmal dürfte die Tour für den FC Barcelona zum Halbfinal-Hinspiel in der Champions League bei Inter Mailand am Dienstag beschwerlicher werden. Die ursprünglichen Pläne sind hinfällig, da der Flughafen in Barcelona inzwischen wie auch beide Airports in Mailand wegen der Aschewolke gesperrt sind. Da in Frankreich zudem die Eisenbahnen bestreikt werden, fahren die Stars um Lionel Messi nun die gesamte Strecke von knapp 1000 Kilometern mit dem Bus. Zwischendurch soll einmal übernachtet werden. Auch Olympique Lyon überlegt, per Bus zum FC Bayern zu reisen.

Kann der HSV überhaupt spielen?

Völlig offen ist auch noch, wie der FC Fulham zur Europa-League-Partie nach Hamburg anreist, die Donnerstag stattfinden soll. Wenn sie denn stattfindet. Die UEFA entscheidet darüber am Montag. "Das Beste wäre natürlich, dass sich die Aschewolke bis zum Mittwoch auflöst. Wenn nicht, müssten wir wohl mit Zug und Bus nach Hamburg kommen", sagte Trainer Roy Hodgson.

Absagen beim Fußball und Handball

Der Vulkanasche zum Opfer fielen bereits das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League der Frauen zwischen Umea IK und Olympique Lyon sowie mehrere Spiele im Handball-Europacup der Frauen und Partien der Wasserball-Weltliga. Auf der Kippe stand die Turn-EM in Birmingham, die aber stattfinden wird, allerdings beginnt sie erst am Donnerstag und damit einen Tag später als geplant. Ob ab Donnerstag auch die Judo-EM in Wien über die Bühne geht, ist noch nicht geklärt.

Viele Absagen beim Amstel Gold Race

Logistische Probleme kommen auf die Formel 1 zu, wenn es nach dem Großen Preis von China nach Europa zurückgeht. Mehr als ein Dutzend Radprofis musste die Teilnahme am Amstel Gold Race absagen, unter anderem der Spanier Alejandro Valverde. Jens Voigt und Tony Martin hatten Glück, sie konnten mit dem Auto nach Belgien reisen.

Mit der Fähre aus Norwegen zurück

Umdisponieren mussten auch die deutschen Handballer, die nun per Bus und Fähre vom Bring Cup in Norwegen zurückkehren. Damit haben sie es aber noch deutlich besser als die deutschen Ringer: Während es einige von ihnen auf dem Rückweg von der EM in Aserbaidschan mit dem Flugzeug immerhin bis Rom schafften, werden andere, deren Wettkampf noch läuft, große Schwierigkeiten haben, aus Baku wegzukommen. "Wir sind bemüht, unser Team nach Hause zu holen und lassen keine Möglichkeit außer Acht. Leider gestaltet sich das alles bei der bisherigen Lage sehr schwierig", sagte der Verbands-Sportdirektor Detlef Schmengler.

26 Stunden im Bus

Große Strapazen haben unterdessen einige Anhänger von Alba Berlin auf sich genommen, um doch noch bei der Eurocup-Endrunde in Vitoria dabei zu sein. Eigentlich wollten rund 400 Anhänger von Berlin-Tegel fliegen. Doch bei der Ankunft am Freitag der Schock: Es gingen keine Flüge mehr. Gut 50 Unerschrockene charterten kurzerhand einen Bus und waren nach 26 Stunden Fahrt noch rechtzeitig vor Ort. Eine Gruppe anderer Fans war kurzentschlossen in Mietwagen von Berlin nach München gefahren und hatte den vorletzten Flug nach Spanien erreicht, bevor der Flugverkehr eingestellt wurde. Die Mühen waren nicht umsonst: Alba gewann das Halbfinale. Der Veranstalter fand die Aktion derart respektabel, dass die Fans kostenlos verpflegt wurden.

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