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2. Bundesliga: FCK siegt in Bielefeld und kommt dem Aufstieg deutlich näher

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2. Bundesliga  

1. FC Kaiserslautern kann den Sekt kalt stellen

19.04.2010, 21:38 Uhr | dpa/t-online, t-online.de, dpa

Der 1. FC Kaiserslautern ist so gut wie aufgestiegen. Lautern gewann durch das Siegtor von Srdjan Lakic in der 86. Minute mit 2:1 (0:1) bei Arminia Bielefeld und kann den direkten Aufstieg bei acht Punkten Vorsprung und einer um zehn Treffer besseren Tordifferenz gegenüber dem Dritten FC Augsburg in den letzten drei Spielen nur noch theoretisch verspielen. Bereits mit einem Heimsieg am Freitag gegen Hansa Rostock können die Pfälzer die letzten Zweifel an der Erstliga-Rückkehr nach vier Jahren beseitigen. Sidney Sam (48.) hatte für Lautern den Rückstand durch das Elfmeter-Tor von Chris Katongo (42.) ausgeglichen.

Überraschung bei der Arminia

Arminia-Trainer Frank Eulberg hatte mit einer absoluten Überraschung aufgewartet. Auf der rechten Abwehrseite kam Marcel Appiah zu seinem ersten Profi-Einsatz. Der 22-Jährige aus dem Reserveteam war im Stadionheft nicht einmal im 28-köpfigen Kader aufgeführt worden, auch ein Foto für die Anzeigentafel beim Verlesen der Aufstellung konnte nicht rechtzeitig aufgetrieben werden.

Eilhoff tritt in den Boden

12.700 Zuschauer sahen bereits nach wenigen Sekunden eine kuriose Szene: Arminia-Torhüter Dennis Eilhoff trat beim Abstoß in den Boden, der Treffer von Erik Jendrisek zählte jedoch zurecht nicht, da Jiri Bilek den Ball noch im Strafraum aufgenommen hatte. Danach entwickelte sich eine etwas zähe Partie. Lautern kontrollierte das Geschehen über weite Strecken, wagte sich aber ebenso wenig entscheidend aus der Deckung wie die durchaus eifrige, aber spielerisch limitiertere Arminia.

Katongo muss zweimal ran

Nachdem FCK-Keeper Tobias Sippel nach einem Schuss von Andre Mijatovic aus kurzer Distanz mit einer Glanzparade den Rückstand verhindert hatte (18.), war er kurz vor der Pause gleich zweimal machtlos. Katongo verwandelte den vom Ex-Arminen Martin Amedick an Pavel Fort verursachten Strafstoß zunächst rechts unten, die Wiederholung - Mijatovic war zu früh in den Strafraum gerannt - dann ebenso sicher links.

Lakic per Kopf

Die Pfälzer wirkten aber nicht geschockt, nur drei Minuten nach der Pause verwertete Sam eine Hereingabe von Florian Dick aus kurzer Distanz zum Ausgleich. Die große Chance zur Führung vergab danach Srdjan Lakic, der Eilhoff aus vier Metern in die Arme köpfte (66.). Vier Minuten vor dem Ende saß der Kopfball von Lakic dann.

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