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Formel 1: Red Bull hat keine Eile in Sachen F-Schacht

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Red Bull Racing  

F-Schacht: Bei Red Bull gibt man sich sehr entspannt

20.04.2010, 13:44 Uhr | t-online.de, t-online.de

Formel 1: Red Bull hat keine Eile in Sachen F-Schacht. Wann kommt der F-Schacht für Sebastian Vettel? (Foto: xpb.cc)

Wann kommt der F-Schacht für Sebastian Vettel? (Foto: xpb.cc)

Der F-Schacht, jener kleine Schnorchel auf den Nasen der Boliden von Jenson Button und Lewis Hamilton, ist nach wie vor das große Thema im Fahrerlager der Formel 1. Welches Team bringt wann dieses revolutionäre System an den Start, welches den amtierenden Weltmeister und seinen Titelvorgänger so schnell macht? Während Ferrari, Mercedes GP und Williams bereits erste Testfahrten bestreiten, um in Barcelona (Rennwochenende vom 7.-9. Mai) ihre F-Schächte zu präsentieren, bleibt man bei Red Bull Racing noch gelassen.

"Lasst uns abwarten und sehen, was passiert", sagte Teamchef Christian Horner gegenüber "autosport.com". Man wolle die Entwicklungsarbeit nicht übers Knie brechen.

Mechaniker arbeiten "Tag und Nacht an unserer Version"

So werden die Dienstwagen von Sebastian Vettel und Mark Webber nur dann umgerüstet zum Großen Preis von Spanien transportiert, wenn "die F-Schächte einen konkreten Nutzen bringen. Unsere Jungs arbeiten Tag und Nacht an unserer Version. Aber wir werden nichts einbauen, was in irgendeiner Weise nicht zuende entwickelt ist."

Was genau macht der F-Schacht eigentlich?

Der kleine Schacht auf dem Chassis der McLaren leitet die von der Nase kommende Luft ins Auto. Wenn die Piloten nun mit dem Knie den Schacht verschließen, erzeugt dieser einen Strömungsabriss am Heckflügel, durch den das Auto weniger stark auf die Strecke gepresst und so schneller wird. Der geschätzte Geschwindigkeitszuwachs beträgt rund acht Kilometer pro Stunde. Einzig in Kurvenpassagen müssen die Fahrer darauf achten, den Schacht wieder freizugeben, da der Anpressdruck sonst zu gering wäre und die Autos aus den Kurven fliegen würden.

Keine Sorge vor dem Barcelona-Rennen

Sollte es bis zum Rennen in Barcelona für Red Bull noch nicht reichen, brauchen sich Vettel und Webber aber keine Sorgen zu machen. Ihr Wagen zählt auf dem spanischen Kurs so oder so zu den Favoriten auf den Sieg, denn in Sachen Topspeed sind die Red Bull der Konkurrenz auch ohne den beschriebenen Strömungsabriss überlegen. Insofern hat das Team noch Zeit bis zum GP der Türkei (28.-30. Mai), da davon auszugehen ist, dass der F-Schacht in Monaco keine große Wirkung haben wird.

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