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VfB Stuttgart bestätigt in Bochum Status als bestes Rückrundenteam

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VfL Bochum - VfB Stuttgart  

Das beste Rückrundenteam gibt sich keine Blöße

24.04.2010, 00:25 Uhr | dpa, t-online.de, dpa, t-online.de

VfB Stuttgart bestätigt in Bochum Status als bestes Rückrundenteam. Torschützen im Doppelpack: Ciprian Marica (li.) und Cacau. (Foto: Reuters)

Torschützen im Doppelpack: Ciprian Marica (li.) und Cacau. (Foto: Reuters)

Der VfB Stuttgart hat mit seinem 2:0-Erfolg in Bochum seinen Status als bestes Rückrundenteam der Bundesliga zum Auftakt des 32. Spieltags bestätigt. Im Ruhrstadion sahen 25.431 Zuschauer Tore der Gästestürmer Cacau (14.) und Ciprian Marica (18.), die zeitig die Kräfteverhältnisse zwischen den Kontrahenten klar stellten. Die Schwaben träumen nach dem sechsten Sieg nacheinander weiter von der Qualifikation für die Europa League.

"Es war ein verdienter Sieg", resümierte VfB-Manager Horst Heldt anschließend bei "Sky". "Wir haben nichts anbrennen lassen."

Bochum schon zehn Mal sieglos

Die Platzherren kamen über viel Bemühen und Kampf nicht hinaus und warten seit zehn Begegnungen auf einen Sieg. Dies eröffnet dem punktgleichen SC Freiburg (gegen Meister VfL Wolfsburg) und den nur einen Punkt schlechter gestellten Hannoveranern (in Leverkusen) die Chance, mit Siegen an den Bochumern vorbeizuziehen und die Westfalen schlimmstenfalls auf den vorletzten Platz der Tabelle durchzureichen.

Für Stuttgart ist sogar noch die Champions League drin

Im Gegenzug schloss Stuttgart nach Punkten zum Fünften Borussia Dortmund auf, der zum Bochumer Abstiegskampfkontrahenten nach Nürnberg reist. Selbst der Bremer Qualifikationsplatz zur Champions League ist für den VfB Stuttgart nur noch einen Zähler entfernt. Bremen empfängt daheim den 1. FC Köln.

Leidgeprüftes Heim-Publikum überrascht selbst die Gäste

Für die völlig enttäuschenden Bochumer und deren in die Kritik geratenen Trainer Heiko Herrlich wird die Lage immer prekärer. Dabei hatte der frühere Bundesliga-Torschützenkönig direkt vor dem Anpfiff seine zuvor neunmal sieglose Elf in die Pflicht genommen: "Das Allerwichtigste ist, dass wir leidenschaftlich kämpfen und den Fight annehmen." Doch seine Profis enttäuschten ihn. Von Beginn an präsentierte sich die Mannschaft ähnlich leblos wie zuletzt beim 0:2 in Köln - und schon nach nicht einmal 20 Minuten waren alle guten Vorsätze Makulatur. Wenigstens blieb die Unterstützung von den Rängen nicht aus. "Ich war überrascht von den Zuschauern. Sie haben ihre Mannschaft bis zuletzt unterstützt", äußerte VfB-Torschütze Marica bei "Sky", was ihm besonders auffiel.

Bereits das 12. Tor für WM-Kandidat Cacau

Die Stuttgarter wussten aus der Bochumer Verunsicherung früh Kapital zu schlagen. Nachdem Cacau noch mit einem Schlenzer an VfL-Keeper Philipp Heerwagen gescheitert war (6.), drehte der von etlichen Klubs umworbene Nationalstürmer wenig später jubelnd ab. Nach Vorarbeit von Timo Gebhardt und Marica hatte der Brasilianer keine Mühe, aus drei Metern zu seinem zwölften Saisontreffer einzuschieben.

Keine Mühe für Marica

Das 2:0 der Schwaben kam einem Offenbarungseid der Hausherren gleich. Die Bochumer Defensive ließ Marica nach einem feinen Zuspiel von Cacau komplett aus den Augen, so dass der Rumäne alleine auf Heerwagen zulief und ins kurze Eck abschloss. "Wir haben nicht schnell genug umgeschaltet und dann haben sie vorne die Räume", analysierte Bochums Sport-Vorstand Thomas Ernst bei "Sky" den Konter. Die Bochumer Fans verloren in der 22. Minute zwar die Fassung ("Wir haben die Schnauze voll!"), fingen sich aber wieder und besannen sich fortan auf die Anfeuerung der taumelnden Elf des VfL.

Khedira meldet sich mit Zählbarem zurück

In der Folgezeit hatten die Stuttgarter, deren neuer Coach Christian Gross in 17 Partien auf den Rekordwert von durchschnittlich 2,41 Punkte kommt, keine Mühe, den Vorsprung zu behaupten. In der Defensive sattelfest, in der Offensive kombinationssicher, kontrollierten die Gäste "abgeklärt und souverän" (Ernst) die Partie. Ein gelungenes Startelf-Comeback feierte nach seiner Verletzungspause Nationalspieler Sami Khedira, der an beiden Toren beteiligt war.

Osorio kommt herein - und muss heraus

Bei den Bochumern setzte sich hingegen kein Akteur positiv in Szene. Bezeichnend, dass ein harmloser Distanzschuss von Christian Fuchs (31.) die beste VfL-Chance war. Auf der Gegenseite hätte der eingewechselte Zdravko Kuzmanovic (88.) auf 3:0 erhöhen können, aber Heerwagen war auf dem Posten. Pech hatte Ricardo Osorio: Zwar durfte der Mexikaner erstmals seit November 2009 in der VfB-Startelf stehen, aber nach 63 Minuten musste Osorio wieder angeschlagen ausgewechselt werden.

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