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FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt: Turbulentes Rhein-Main-Derby endet Remis

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1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt  

Turbulentes Rhein-Main-Derby endet Remis

24.04.2010, 19:28 Uhr | dpa, dpa

Sechs Tore, aber kein Sieger: In einem turbulenten Rhein-Main-Derby haben sich der 1. FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt 3:3 (1:2) getrennt. 20.300 Zuschauer im ausverkauften Bruchwegstadion erlebten am 32. Spieltag der Bundesliga eine dramatische Partie, in der die Tore von Aristide Bancé (45.1+/86. Minute) und Jan Simak (56.) für Mainz auch im sechsten Bundesligaduell mit dem Rivalen vom Main nicht zum ersten Sieg reichten.

Alexander Meier (13./20.) und Ümit Korkmaz (62.) trafen für die Hessen.

Frankfurt in Hälfte eins überlegen

Beide Trainer mussten ihre Startformation auf jeweils zwei Positionen umbauen. Die Gäste steckten dieses Handicap wesentlich besser weg und kontrollierten die Partie vom Anpfiff an. Mainz agierte 45 Minuten lang nervös und bremste sich im Spiel nach vorn durch eine Vielzahl von Fehlpässen immer wieder selbst aus. Frankfurt nutzte gleich die erste Möglichkeit eiskalt. Korkmaz passte von der Torauslinie präzise auf Meier zurück, der Heinz Müller im FSV-Gehäuse mit einem Schlenzer ins lange Eck keine Chance ließ. Die Hausherren wirkten nach dem frühen Rückstand geschockt und brachten gegen die aus einer kompakten Abwehr gefährlich konternden Hessen nichts zustande.

Noveski patzt - Meier eiskalt

Beim 0:2 stand Abwehrchef Nikolce Noveski Pate, der Meier mit einem katastrophalen Fehlpass zu dessen zweitem Treffer einlud. Der Frankfurter Mittelfeldspieler hätte wenig später sogar den Hattrick perfekt machen können, scheiterte aber an Müller. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnte der FSV den Druck etwas erhöhen, ohne den Rivalen jedoch in ernste Schwierigkeiten zu bringen.

Bancé weckt Mainz auf

Der Anschluss fiel daher wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Bancé hämmerte einen Freistoß aus gut 30 Metern, der von Korkmaz leicht abgefälscht wurde, unter die Latte und sorgte damit für neue Hoffnung bei den Mainzern. Die starteten mit Andreas Ivanschitz für Florian Heller und wesentlich mehr Power in Hälfte zwei. Bancé traf in der 48. Minute per Kopf nur die Latte und eröffnete damit den offenen Schlagabtausch.

Simak trifft zum Ausgleich

Zunächst blieb der FSV am Drücker und kam durch Simak, der per Direktabnahme traf, zum Ausgleich. Die Freude währte jedoch nur sechs Minuten. Korkmaz nahm aus knapp 25 Metern Maß und brachte die Gäste wieder in Front. Der neuerliche Rückschlag bremste den FSV ein wenig in seinem Elan. Frankfurt verteidigte geschickt und war selbst stets um Offensivaktionen bemüht. Bancé riss die Gäste dann mit einem Kopfball kurz vor Schluss aus ihren Siegträumen.

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