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Bundesliga: Mit Durchhalteparolen und Hoffnung gegen den Abstieg

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Mit Durchhalteparolen und Hoffnung gegen den Abstieg

23.04.2010, 16:59 Uhr | sid, sid

Bundesliga: Mit Durchhalteparolen und Hoffnung gegen den Abstieg. Das Abstiegsgespenst geht um kurz vor dem Saisonende der Bundesligasaison. (Foto: imago)

Das Abstiegsgespenst geht um kurz vor dem Saisonende der Bundesligasaison. (Foto: imago)

Die Hoffnung stirbt zuletzt im Abstiegskampf, auch wenn die Luft immer dünner wird. Und so klammern sich der 1. FC Nürnberg (28 Punkte), der VfL Bochum (28), der SC Freiburg (28) und Hannover 96 (27) an die vermeintliche Fünfzig-Prozent-Chance auf einen von zwei sicheren Plätzen im Oberhaus. Doch für mindestens einen Klub wird die Rechnung nicht aufgehen, und einem weiteren droht immerhin der ungemütliche Gang in die Relegation. Dagegen hilft dem scheinbar abgeschlagenen Tabellenschlusslicht Hertha BSC (23) nur noch ein Wunder.

Sechs Punkte aus drei Spielen

Hannovers Trainer Mirko Slomka hat schon vor Wochen 33 Punkte als magische Grenze für den Klassenerhalt errechnet. "Vor unserem Sieg gegen Schalke habe ich gesagt, dass wir noch neun Punkte brauchen, drei davon haben wir", sagte der Coach des Tabellen-17. vor dem Gastspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Zwei Siege fehlen den Niedersachsen nach dieser Rechnung also noch - allerdings ist auch Slomka eine Woche nach der 0:7-Schmach beim FC Bayern nicht unbedingt von einem Sieg seiner Mannschaft bei Bayer überzeugt: "Drei Punkte in Leverkusen wären natürlich wunderbar, aber auch mit einem könnten wir durchaus zufrieden sein", so der 42-Jährige, "wir gehen in das Spiel, um das maximal Mögliche herauszuholen." (Für Entertain-Kunden: Buchen Sie einzelne Spieltage bei LIGA total!).

Lamentieren verboten

Die anhaltende Verletzungsmisere, der bislang schon ein Dutzend Spieler zum Opfer fielen, versucht Slomka derweil herunterzuspielen. "Es macht keinen Sinn, darüber zu lamentieren. Wir sollten uns jetzt auf die verbleibenden Spiele konzentrieren und alles andere beiseite schieben. Die Aufgaben im Abstiegskampf sind schwer genug." Ein Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach und ein mögliches Abstiegs-Endspiel am letzten Spieltag in Bochum stehen für 96 noch auf dem Programm.

Freiburg auf harten Kampf eingestellt

Auch Freiburg hat nach dem 2:1-Sieg vor einer Woche im Sechs-Punkte-Spiel gegen Nürnberg wieder Hoffnung geschöpft. "Ich war immer überzeugt, dass wir in der ersten Liga bleiben, das gilt jetzt umso mehr", sagt SC-Kapitän Heiko Butscher. Im Spiel gegen den deutschen Meister VfL Wolfsburg am Sonntag (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) will der Tabellen-16. aus dem Breisgau an den jüngsten Erfolg anknüpfen - zumal die anschließenden Aufgaben beim 1. FC Köln und gegen Borussia Dortmund nicht leichter werden. "Wir werden um jeden Punkt hart kämpfen", verspricht Trainer Robin Dutt.

Ans Limit gehen und punkten

Das ist auch die Maßgabe beim Club aus Nürnberg, der am Samstag (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gegen Dortmund sowie an den beiden letzten Spieltagen noch beim Hamburger SV und gegen Köln antreten muss. "Unser Auftritt in Freiburg war enttäuschend, aber das haben wir abgehakt. Jetzt müssen wir noch dreimal ans Limit gehen, dann holen wir auch die nötigen Punkte", sagt Mittelfeldspieler Andreas Ottl.

Herthas Hoffnung auf ein Wunder

Dagegen ist die Hertha wohl selbst bei optimistischsten Rechnungen nicht mehr zu retten. Auf das Heimspiel gegen Schalke am Samstag (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) folgen die nicht minder schweren Partien in Leverkusen und gegen die Bayern, was laut Routinier Pal Dardai nur noch einen Schluss zulässt: "Uns hilft wohl nur noch ein Wunder."

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