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2. Bundesliga: Rostocks Auswärtscoup verhindert Lauterns Aufstiegsparty

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32. Spieltag - Freitagsspiele  

Kater statt Party: FCK vergibt Matchball gegen Rostock

23.04.2010, 21:21 Uhr | sid, t-online.de, sid, t-online.de

2. Bundesliga: Rostocks Auswärtscoup verhindert Lauterns Aufstiegsparty. Lautern (links Kapitän Martin Amedick) kämpft gegen Rostock (rechts der Schwede Andreas Dahlén) um die Rückkehr in die Bundesliga.  (Foto: Reuters)

Lautern (links Kapitän Martin Amedick) kämpft gegen Rostock (rechts der Schwede Andreas Dahlén) um die Rückkehr in die Bundesliga. (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Die Lauterer Aufstiegsparty ist vertagt: Die Gäste aus Rostock dachten zum Auftakt des 32. Spieltags gar nicht daran, sich dem designierten Meister als Kanonenfutter zur Verfügung zu stellen. Mit einem überraschenden 1:0-Sieg schockten die Hanseaten die auf Feiern programmierten Roten Teufel. Der FC St. Pauli verschoss erst zwei Mal einen Elfmeter, dann aber die TuS aus Koblenz doch noch standesgemäß mit 6:1 ab. Die Hamburger festigten Rang zwei. Der KSC entledigte sich durch sein 1:0 über die bereits abgestiegenen Ahlener aller Abstiegssorgen.

Bugera fliegt vom Platz

Dem FCK blieb gegen Rostock angesichts von 50.000 Zuschauern nur der klubeigene Besucherrekord im Profifußball. Die Gastgeber wirkten zu Beginn sehr nervös, drängten nach dem Seitenwechsel vehement auf den Ausgleich, waren dabei aber nicht zielstrebig genug und zudem nicht vom Glück verfolgt. Zu allem Überfluss verloren sie in der 88. Minute auch noch Verteidiger Alexander Bugera mit Gelb-Rot.

Der FSV kann dem FCK in die erste Liga helfen

Die Rückkehr des viermaligen deutschen Meisters in die Eliteklasse nach vier Jahren Abstinenz wurde durch das Tor von Kai Bülow (45.+1) allerdings wohl nur verschoben. Aufgrund des Vorsprungs in der Tabelle kann der Aufstieg nur noch theoretisch verhindert werden. So würde der FCK ohne eigenes Zutun schon am Sonntag aufsteigen, falls der Tabellendritte FC Augsburg nicht beim FSV Frankfurt gewinnen sollte.

Pauli schießt Koblenz quasi in Liga drei

St. Pauli hat nach dem Schützenfest in einem verrückten Spiel mindestens den Relegationsplatz sicher und vorübergehend vier Punkte Vorsprung auf Augsburg. Koblenz hat nach dem Rostocker Sieg bei sechs Punkten Rückstand auf Platz 16 und einer deutlich schlechteren Tordifferenz in den letzten beiden Spielen kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt.

Kuriose Elfmeterszene

Die Partie in Hamburg wurde nach einer halben Stunde zum Kuriositäten-Kabinett. Zunächst entschied FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark nach einem Foul von Manuel Hartmann an Takyi außerhalb des Strafraums fälschlicherweise auf Strafstoß. Im ersten Anlauf schoss Bruns links neben das Tor. Als der Elfmeter wiederholt werden musste, da drei Koblenzer zu früh in Strafraum gelaufen waren, trat Lehmann an und scheiterte an TuS-Keeper Dieter Paucken.

Ebbers trifft zum 18. Mal in dieser Saison

Paucken sorgte wenige Minuten später für Gelächter, als er einem Ball hinterherkrabbelte und dabei seine Mütze verlor. Danach musste er hilflos mit ansehen, wie die schlechteste Defensive der Liga gegen die beste Offensive auf verlorenem Posten stand. Nach dem doppelten Elfmeter-Missgeschick trafen Charles Takyi (42.) und Deniz Naki (44.) die Rheinländer mit ihrem Doppelschlag vor der Pause mitten ins Herz. Takyi mit seinem siebten Saisontor (58.) und Marius Ebbers mit seinem 18. Treffer in dieser Spielzeit (59.) beseitigten mit einem weiteren Doppelschlag die letzten Zweifel. Rouwen Hennings (69.) und Lehmann mit einem diesmal verwandelten Elfmeter (73.) bauten das Ergebnis weiter aus. Marvin Pourie gelang wenigstens das Koblenzer Ehrentor (75.).

Der KSC ist gerettet

Der Karlsruher SC beseitigte durch einen 1:0 (1:0)-Sieg gegen Absteiger Rot Weiss Ahlen nach einem Tor von Sebastian Langkamp (41.) die letzten Zweifel am Klassenerhalt.

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