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Trotz Schalker Psycho-Tricks! Darum wird Bayern Meister

30.04.2010, 14:27 Uhr | t-online.de, t-online.de

. Olic (li.) und Kuranyi: Nur einer wird sich am Ende die Schale gewinnen. (Foto: imago, Montage t-online.de)

Olic (li.) und Kuranyi: Nur einer wird sich am Ende die Schale gewinnen. (Foto: imago, Montage t-online.de)

FC Bayern oder Schalke 04? Diese beiden Klubs machen im Fernduell den deutschen Meister unter sich aus. Punktgleich, aber mit dem deutlich besseren Torverhältnis führen die Münchner zwei Spieltage vor Saisonende die Tabelle an und haben somit die bessere Ausgangslage. Mit zwei Siegen wäre ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen. Doch Felix Magath glaubt nach wie vor fest daran, dass der deutsche Rekordmeister noch Federn lassen wird. "Durch die Belastung in der Champions League wartet auf jeden Fall noch ein Unentschieden auf sie", erneuerte der Schalke-Coach seine Psychospielchen. Doch genau weil der FC Bayern im Finale steht, wird sich der Klub in der Liga wohl nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen und den 22. Meistertitel sicher nach Hause schaukeln. Magaths Psycho-Tricks hin oder her.

Bayern wird an Titeln gemessen

Das liegt daran, dass der FC Bayern völlig anders tickt als alle anderen deutschen Klubs. Jeder andere Verein würde in der Phase, in der sich der FC Bayern befindet, bereits von einer sensationellen Saison schwelgen, in der man nun in drei Wettbewerben noch das Sahnehäubchen draufsetzen kann. Die Bayern jedoch sagen unisono: "Wir haben noch nichts gewonnen." Karl-Heinz Rummenigge entpuppte sich zuletzt sogar als komplette Spaßbremse. "Euphorie ist kontraproduktiv", so der Klub-Chef. Und Louis van Gaal brachte es auf den Punkt: "Wenn wir jetzt alles verlieren, spricht niemand mehr vom FC Bayern."

Der ganze Klub weiß, worum es geht

Ganz oder gar nicht lautet seit jeher das Motto an der Säbener Straße. Von der Putzfrau bis zum Vereins-Boss: Jeder Klub-Angestellte weiß genau, wie er die nächsten Tage angehen muss, damit der FC Bayern möglichst viele Titel gewinnt. Die Mannschaft ist ebenso titelhungrig wie jeder einzelne Mitarbeiter. Der FC Bayern schüttet übrigens nicht nur für das Team, sondern auch für jeden Angestellten eine Erfolgsprämie aus. Aber nur, wenn Pokale im Trophäenschrank landen. Aus diesem Grund ist jeder an der Säbener Straße total auf Titel fokussiert. Das überträgt sich letztlich auf die Mannschaft. Ganz oder gar nicht eben.

Bochum und Berlin sind lösbare Aufgaben

Da sich der FC Bayern in seinem Selbstverständnis schon immer an den großen Klubs Europas orientiert hat, ist das Finale der Champions League gegen Inter Mailand das absolute Saison-Highlight. Eine breite Brust im Finale erhöht natürlich die Chancen auf dem internationalen Triumph. Daher werden die Bayern nichts dem Zufall überlassen und zuvor in der Bundesliga ihre Hausaufgaben machen. Zwei Siege gegen die biederen Abstiegskandidaten aus Bochum und Berlin stellen normalerweise keine Hürde für Ivica Olic und Co. dar. "Wenn wir unsere letzten zwei Spiele gewinnen, sind wir Meister. Wir sind nicht abhängig von anderen Ergebnissen", sagte van Gaal klipp und klar.

Festspielwochen haben begonnen

Während andere Klubs nach einer langen Saison auf dem Zahnfleisch daherkommen, beginnen für die Bayern jetzt die Festspielwochen. "Jetzt kommt die schönste Zeit der Saison", sagte Philipp Lahm: "Champions-League-Finale, Pokalfinale, in der Bundesliga ganz oben - wem würde das keinen Spaß machen?" Sportdirektor Christian Nerlinger bestätigte Lahms Aussage: "Die Mannschaft ist jetzt auf einer Welle der Euphorie. Das wird uns im Endspurt beflügeln." Vier Spiele bis zur Unsterblichkeit. Ein Triple hat schließlich noch keine deutsche Mannschaft vorzuweisen. Gegen Bochum will Bayern den nächsten Schritt machen. Van Gaal: "Wir müssen gewinnen. Die Chancen dafür sind sehr hoch."

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