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Manager Willi Weber: "Es gibt eine Schumi-Müdigkeit"

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Mercedes GP  

Willi Weber: "Es gibt eine Schumi-Müdigkeit"

06.05.2010, 07:30 Uhr | t-online, t-online.de

Manager Willi Weber: "Es gibt eine Schumi-Müdigkeit". Michael Schumacher (li.) und sein Ex-Manager Willi Weber (Foto: dpa)

Michael Schumacher (li.) und sein Ex-Manager Willi Weber (Foto: dpa) (Quelle: imago)

Der Hype war riesengroß, als Michael Schumacher im Winter seine Rückkehr in der Formel 1 verkündete. Doch nach den schwachen Auftritten des Rekordweltmeisters in den ersten vier Rennen ist die Stimmung merklich gekippt - Ernüchterung herrscht. Sein Ex-Manager Willi Weber spricht in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung über die bittere Wahrheit des Schumi-Comebacks.

Silberne Kappen verkaufen sich überhaupt nicht

Die Geschäfte würden schlecht laufen und es gebe eine gewisse "Schumi-Müdigkeit", so Weber. "Die Leute denken, wo fährt der denn rum? Man kennt ihn ja nur als Dauersieger", sagte der 68-jährige. Früher habe es ganze Tribünen voll mit Ferrari-Rotkäppchen gegeben. Jetzt könne er die silbernen Mützen an einer Hand abzählen.

Vettel ist der neue Schumi

Auch die Sponsorensuche erweise sich als äußerst schwierig. "Es ist leichter eine 50 Jahre alte Jungfrau zu finden, als Sponsoren für die Formel 1", erklärte Weber, der unsicher ist, ob es überhaupt jemals wieder einen Schumi-Hype geben wird. "Die Leute hatten sich eben dran gewöhnt, dass es ihn nicht mehr gibt. Wohin ich auch blicke: Sebastian Vettel ist der neue Schumi."

"Es muss schon ein Wunder passieren"

Die Geschäfte mit Schumacher könnten nur anziehen, wenn sein Schützling schnellstmöglich in die Erfolgsspur findet. Doch danach sehe es nicht aus. "Es muss schon ein Wunder passieren, wenn Michael dieses Jahr noch um die WM mitfährt. Lügen wir uns nicht in die Tasche: Es ist unwahrscheinlich, dass Mercedes die Lücke am Sonntag in Barcelona schon zufährt."

"Michael wird wieder zurückkommen"

Schumi fahre deswegen hinterher, so Weber, weil sich die Formel-1-Autos seiner Ansicht nach "dramatisch verändert haben. Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass ihm der Wagen nicht liegt." Trotzdem glaube er, dass Mercedes und Schumacher zusammen so lange tüffteln werden, bis alles passt. "Schreibt mir den Michael nicht ab. Es wird vielleicht länger dauern. Aber er wird wieder zurückkommen."

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