Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Adrian Sutil: "Letztendlich möchte ich nur gewinnen"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Force India  

Adrian Sutil: "Letztendlich möchte ich nur gewinnen"

15.05.2010, 12:56 Uhr | dpa, dpa

Adrian Sutil: "Letztendlich möchte ich nur gewinnen". Adrian Sutil (Foto: xpb.cc)

Adrian Sutil (Foto: xpb.cc)

Adrian Sutil hat den Durchbruch in der Formel 1 geschafft. Erst mit 14 Jahren stieg er in den Motorsport ein, bis dahin strebte der Musikersohn eine Karriere als Pianist an. 2010 gehört Sutil im Force India regelmäßig zu den Punktekandidaten. Der 27-Jährige bereut es nicht, nicht den klassischen Weg in die Formel 1 genommen zu haben. "Ich habe einen anderen Bereich erlebt und da meine Auftritte gehabt, aber ich hatte gemerkt, dass es nicht 100 Prozent das ist", sagte Sutil vor dem Großen Preis von Monaco.

Wann haben Sie denn das letzte Mal Klavier gespielt?
Sutil: "Das letzte Mal in Indien, in einem Nachtclub, das war ganz cool. Und wenn ich bei meiner Mutter bin, übe ich ein bisschen, damit ich die Stücke, die ich kann, auch beibehalte."

Braucht man im Formel-1-Auto auch einen bestimmten Rhythmus?
"Ja, schon. Im Rennen auf jeden Fall, im Qualifying auch. Man muss immer seinen Rhythmus finden, wenn man draußen ist, damit man seine Leistung abrufen kann."

Am Klavier braucht man Fingerspitzengefühl, am Lenkrad doch auch?
"Man braucht Gefühl für beides, aber beim Klavier spielen sind es nur die Finger, im Auto ist es eigentlich der ganze Körper. Man muss am Ende das Feingefühl entwickeln, um die perfekte Runde hinzukriegen."

Sie sind erst mit 14 Jahren in den Motorsport eingestiegen. Bereuen Sie, dass Sie nicht früher begonnen haben?
"Nein, eigentlich sehe ich es eher umgekehrt. Ich bin froh, dass ich Klavier spielen gelernt habe und beide Sachen relativ gut kann. Die klassische Karriere von fast jedem Fahrer ist, dass man mit dem Kart ganz früh mit vier oder sechs Jahren beginnt und dann sein Leben im Rennsport verbringt. So war es bei mir nicht. Mein Leben sah erstmal ein bisschen anders aus - und ich finde das sehr gut. Ich weiß zumindest, dass ich zu 100 Prozent gefunden habe, was mir Spaß macht. Ich habe einen anderen Bereich erlebt und da meine Auftritte gehabt, aber ich hatte gemerkt, dass es nicht 100 Prozent das ist. Aber nachtrauern, dass ich da ein bisschen später bin: Nein."

Sie fahren seit 2007 in der Formel 1, in diesem Jahr erstmals regelmäßig in die Punkte. Wie sehen Sie ihre Entwicklung?
"Es ging natürlich alles ein bisschen langsamer, wenn man in einem relativ kleinen Team und einem relativ schlechten Auto anfängt. Im ersten Jahr galt es für mich, den Formel-1-Alltag zu lernen und mit dem Auto zurechtzukommen. Im zweiten Jahr wurde ich ein bisschen besser, aber wir waren immer noch hinten. Der eigentliche Durchbruch war erst letztes Jahr, als das Auto so schnell war. Ich konnte tolle Ergebnisse einfahren und auf mich aufmerksam machen. Gerade in diesem Winter habe ich mir viele Gedanken gemacht und ich war mir sicher, dass das Auto richtig gut sein wird. So ist es auch. Die Sicherheit macht sich bezahlt im Qualifying und im Rennen. Es ist wie in einem Puzzle: Wenn alles zusammenpasst, kann man Topleistung bringen."

Wie ist das Feedback von ihrem Teamchef und Rennstallmitbesitzer Vijay Mallya?
"Er hat eigentlich immer an mich geglaubt, deswegen hat er mich auch behalten, als er das Team gekauft hat. Er ist natürlich jetzt sehr happy, dass es sehr gut klappt. Die Atmosphäre im Team war allerdings immer gut. Für mich ist Force India eines der coolsten Teams in der Formel 1, und ich habe auch einen sehr coolen Boss."

Erfolg verstärkt den Hunger nach weiteren guten Ergebnissen. Wollen Sie ihn mit Force India stillen?
"Ich würde mich sehr freuen, wenn das Team noch einen größeren Schritt macht. Ich bin nun so lange dabei und fühl mich wohl. Aber vielleicht gibt es ja auch irgendwann die Zeit, wo ein ganz großes Team anklopft und meine Dienste haben möchte. Hoffentlich tritt es ein. Wenn, dann wäre ich sehr glücklich darüber, dann käme der nächste Schritt für mich. Letztendlich möchte ich nur gewinnen - wo es ist, ist mir wurscht."

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal