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Red-Bull-Duo dominiert verrücktes Rennen in Monaco

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GP von Monaco - das Rennen  

Red-Bull-Duo dominiert verrücktes Rennen in Monaco

16.05.2010, 13:37 Uhr | t-online.de, t-online.de

Red-Bull-Duo dominiert verrücktes Rennen in Monaco. Das Red-Bull-Duo dominiert in Monaco (Foto: dpa)

Das Red-Bull-Duo dominiert in Monaco (Foto: dpa)

Es war einmal mehr eine wahre Demonstration von Überlegenheit und absoluter Stärke. Das Red-Bull-Duo Mark Webber und Sebastian Vettel fährt beim Großen Preis von Monaco einen zu keiner Zeit gefährdeten Doppelsieg ein. Und das in einem Rennen, welches mehrfach durch Unfälle unterbrochen werden musste. Michael Schumacher beendete das Rennen vor Fernando Alonso und seinem Teamkollegen Nico Rosberg auf Position sechs.

Für Red Bull hat sich der Doppelsieg gleich mehrfach ausgezahlt: Das österreichische Team führt nun in der Teamwertung vor Ferrari, Webber und Vettel liegen in der Fahrerwertung mit jeweils 78 Punkten an der Spitze des Klassements.

Schumachers unglaubliches Manöver gegen Alonso

Neben den zahlreichen Aus- und Unfällen, die zu insgesamt vier Safety-Car-Phasen führten, waren es einmal mehr Schumacher und Alonso, die für den Aufreger des Tages sorgten. Die letzten zwei Runden des Rennens fuhr das Feld hinter dem von Bernd Mayländer gesteuerten Safety Car her, welches erst unmittelbar vor dem letzten Überqueren der Ziellinie in die Boxengasse abbog. Schumacher nutzte eine Unachtsamkeit Alonsos, um sich für ein Überholmanöver in Position zu bringen. Der Punkt, ab dem wieder überholt werden durfte, befand sich in Monaco direkt in der Rascasse und wurde nicht mehr wie früher durch die Start-Ziellinie markiert.

Kommissare nehmen Schumacher Platz sechs weg

Schumacher drängte sich noch vor der Linie auf der Innenbahn neben Alonso, beschleunigte schneller als der Spanier und raubte ihm damit den sicher geglaubten sechsten Platz. Ein Manöver, welches für Rätselraten sorgte. War Schumacher wirklich noch hinter Alonso? War dieses Manöver dem Reglement entsprechend? War die Strecke wirklich wieder freigegeben oder hätte Schumacher gar nicht überholen dürfen? Die FIA leitete umgehend eine Untersuchung des Vorgangs ein und die Kommissare sahen darin einen Verstoß gegen Artikel 40.13 der "Sporting Regulations". Die Folge: zwanzig Sekunden Zeitstrafe und damit eine Strafversetzung auf Platz zwölf. Der Rest des Klassements rückte entsprechend auf.

Vettel und Barrichello die Gewinner des Starts

Monaco war in seiner langen Geschichte immer gut für Unvorhergesehenes. Entsprechend groß war die Spannung schon vor dem Start zum sechsten Saisonrennen. Als die Ampel auf Grün sprang, schnappte sich Sebastian Vettel den vor ihm startenden Robert Kubica und schob sich vor auf Rang zwei. Rubens Barrichello konnte sich gegen beide Mercedes GP durchsetzen. Michael Schumacher kassierte seinen Teamkollegen Nico Rosberg und ging als Siebter das traditionsreiche Rennen an.

Schwerer Crash von Hülkenberg, Button scheidet aus

Schon kurz nach dem Start wurde das Rennen auch schon wieder unterbrochen. Nico Hülkenberg sorgte für die erste Safety-Car-Phase. Der Deutsche krachte im Tunnel in die Leitplanke, rutschte entlang der Streckenbegrenzung und verteilte viele Kleinteile seines Boliden auf der Strecke. Die Streckenposten brauchten einige Zeit, die Unfallstelle zu reinigen. Unterdessen wurde Weltmeister Jenson Button nach nur zwei Runden Opfer eines Motorschadens, der erste Ausfall des britischen WM-Führenden in dieser Saison. Die Mechaniker hatten vergessen, die Abdeckung eines Kühlaggregats zu entfernen, wodurch der Motor überhitzte.

Ferrari mit toller Alonso-Strategie

Der Restart des Rennens erfolgte nach sechs gefahrenen Runden. Mark Webber konnte sich ohne Probleme von Vettel absetzen, auch auf den dahinter liegenden Plätzen gab es keine Veränderungen. Fernando Alonso, der nach der verpassten Qualifikation aus der Boxengasse starten musste, profitierte vom Safety Car. Kaum gestartet ging der Spanier direkt wieder in die Box, ließ die harten Reifen aufziehen - mit denen er hoffte, das gesamte Rennen in einem durchfahren zu können. Alonso machte so nach und nach viele Plätze gut.

Rosberg dreht superschnelle Runden, Aus für Glock

Als Schumacher zu seinem Boxenstopp abbog, drehte der hinter ihm liegende Rosberg richtig auf. Bei freier Fahrt drehte er die mit Abstand schnellsten Runden, nahm der Konkurrenz pro Umlauf bis zu einer Sekunde ab. Derweil machte Alonso auf Rang acht liegend bereits Druck auf den ehemaligen Teamkollegen Lewis Hamilton. Für Timo Glock war der Große Preis unterdessen nach einem Bruch der Radaufhängung vorzeitig beendet.

Mercedes GP setzt auf die falsche Taktik

Was Ferrari in Sachen Taktik richtig machte, ging bei Mercedes GP gründlich schief. Rosberg wurde zu spät zum Stopp beordert. Der Deutsche war bis auf Rang zwei vorgefahren, machte Druck auf Webber. Rosberg verlor aber wichtige Zeit, da er keinen Weg am Australier vorbei fand. Als er dann aus der Boxengasse wieder auf die Strecke fuhr, rangierte Rosberg wieder hinter Schumacher - und noch hinter Alonso.

Barrichello-Unfall und ein loser Gullideckel

Die zweite Safety-Car-Phase ließ nicht lange auf sich warten. An Barrichellos Williams brach die hintere linke Radaufhängung, der Brasilianer krachte erst links, dann rechts in die Leitplanken und stand letztlich entgegen der Fahrtrichtung mitten auf der Strecke. Der dritte Einsatz von Bernd Mayländer im Safety Car war nicht das Resultat eines erneuten Unfalls, diesmal sorgte ein loser Gullideckel für die Prozession hinter dem mit Warnleuchten ausgestatteten Mercedes SL. Und auch der dritte Restart änderte nichts an der Rangordnung.

Webber lässt Vettel keine Chance auf den Sieg

Webber zeigte an der Spitze seinem Teamkollegen, dass er nichts anbrennen lassen wird. Vettel hatte zu keiner Zeit eine echte Chance, den Australier in Bedrängnis zu bringen. Die letzten gut 15 Runden des Spektakels von Monaco entwickelten sich zu einem reinen Positionskampf. Keiner der Fahrer schien mehr ernsthaft etwas riskieren zu wollen, Angriffe und Verteidigungsmanöver suchte man vergeblich. Drei Runden vor Ende des Rennens gab es dann noch die vierte Safety-Car-Phase, als Jarno Trulli Karun Chandhok ins Heck raste, sein Lotus von der Strecke abhob und auf dem Boliden des Inders liegen blieb.

Sutil und Liuzzi noch in den Punkterängen

Verletzt hatte sich aber auch bei dieser Aktion niemand. Den Schlusspunkt setzte dann wie erwähnt Schumacher, ehe das Feld in folgender Reihenfolge in die Punkteränge rollte: Mark Webber, Sebastian Vettel, Robert Kubica, Felipe Massa, Lewis Hamilton, Michael Schumacher, Fernando Alonso, Nico Rosberg, Adrian Sutil, Vitantonio Liuzzi.

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