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Nach Rascasse-Manöver: Ironie in Schumachers Gesicht

18.05.2010, 11:02 Uhr | t-online.de, motorsport-total.com, dpa, sid, sid, dpa, Motorsport-Total.com, t-online.de

Nach Rascasse-Manöver: Ironie in Schumachers Gesicht . Michael Schumacher soll nach seinem Überholmanöver laut Hill ironisch gelächelt haben. (Foto: imago)

Michael Schumacher soll nach seinem Überholmanöver laut Hill ironisch gelächelt haben. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Nach dem Grand Prix in Monaco, beschäftigt die Formel-1-Welt vor allem ein Thema: Das Überholmanöver von Michael Schumacher gegen Fernando Alonso in der Rascasse. Der Mercedes-Pilot wurde nach über dreistündiger Beratung mit einer Zeitstrafe von 20 Sekunden belegt und rutschte so von Platz sechs auf den zwölften Rang. Das Brisante an der Bestrafung: Sein ehemaliger WM-Rivale Damon Hill war an der Bestrafung beteiligt. Der Brite äußerte sich nach dem Urteil der BBC: "Ganz ehrlich, mein einziger Gedanke war, die richtige Entscheidung zu treffen. Aber ich habe bei Michael ein schräges Lächeln gesehen. Da steckte schon ein wenig Ironie drin, könnte man sagen." Für das Boulevard-Blatt "The Sun" bekam "Damon Hill seine späte Rache, nachdem er 1994 von Schumacher von der Piste gerammt wurde".

Mercedes gab grünes Licht

Schumacher war sich keiner Schuld bewusst: "Nach unserem Verständnis bedeutete die Nachricht 'Safety Car kommt rein, Strecke frei', dass wir wieder unter Rennbedingungen fuhren, also gab ich Gas und überholte Fernando." Mercedes-Teamchef Ross Brawn war der gleichen Meinung wie der Rekordweltmeister. "Bei früheren Rennen, die hinter dem Safety Car beendet worden waren, wurde um die ganze Strecke gelb gezeigt, wie 2009 in Melbourne. Deshalb sagten wir unseren Fahrern auf der letzten Runde, sie sollten bis zur Ziellinie voll fahren", sagte Brawn.

Protest angekündigt

Mercedes-GP hat einen Protest gegen das Urteil angekündigt. Dieser muss aber innerhalb von 48 Stunden bei der FIA offiziell eingereicht werden. Das ist bisher noch nicht geschehen. Eventuell verzichten die Silbernen auf einen Einspruch. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Chancen auf Erfolg eher gering sind.

Hill erhält Drohungen

Damon Hill gab zu, dass ihm die Rolle als Rennkommissar in diesem Fall nicht behagte. "Ausgerechnet ich sollte über einen eventuellen Regelverstoß von Michael Schumacher urteilen", sagte er dem "Daily Express". "Ich bekomme nun schon E-Mails mit Drohungen. Die meisten Leute werden mir glauben, dass ich sauber und korrekt entschieden habe, aber in den Mails wirft man mir eine Voreingenommenheit vor." Hill hätte es vorgezogen, den Kommissaren nur beratend zur Seite zur stehen.

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