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Großer Preis der Türkei: Vettel unterstreicht seine Favoritenstellung

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GP der Türkei - Freies Training in Istanbul  

Vettel unterstreicht seine Favoritenstellung

26.05.2010, 13:32 Uhr | t-online.de, t-online.de

Großer Preis der Türkei: Vettel unterstreicht seine Favoritenstellung. Sebastian Vettel und sein Red Bull harmonieren prächtig. (Foto: imago)

Sebastian Vettel und sein Red Bull harmonieren prächtig. (Foto: imago)

Das dritte freie Training ist die letzte Möglichkeit für die Teams, ihre Autos für das Qualifying einzustellen. Und im Vergleich zum Vortag fielen die Rundenzeiten deutlich. Die Bestzeit lieferte zunächst Red Bull ab. Während Mark Webbers Wagen anfangs streikte, war Sebastian Vettel mit einer Rundenzeit von 1:27,482 Minuten der Schnellste. Eine Viertelstunde vor Schluss reihte sich Webber aber hinter Vettel auf Platz zwei ein. Dann wechselten einige Fahrer auf weiche Reifen, und eine spannende Schlussphase begann: Lewis Hamilton, der sich in Istanbul bisher stark präsentierte, setzte sich mit seinem McLaren an die Spitze (1:27,396). In letzter Sekunde erreichte Vettel wieder Platz eins. Mercedes-GP-Pilot Nico Rosberg setzte mit Rang zwei ein Ausrufezeichen. Michael Schumacher fuhr auf Platz sieben. Auf dem dritten Rang landete Hamilton, dahinter Webber und Robert Kubica im Renault. Ferrari-Pilot Fernando Alonso wurde Sechster.

Red Bull verzichtet auf F-Schacht

Red Bull war am Tag vor dem Rennen wieder ohne F-Schacht unterwegs. Am Freitag hatten sowohl Vettel als auch Webber das aerodynamische System getestet, waren aber noch nicht zufrieden damit. Doch auch ohne F-Schacht scheint der Bolide der schnellste im Feld zu sein. Die wirklichen Zeitunterschiede werden sich aber erst im Qualifying zeigen.

Die Technik streikt

Gleich zu Beginn des dritten Trainings gab es mehrere technische Probleme: Heikki Kovalainen hatte in seinem Lotus mit Schaltproblemen zu kämpfen, und Adrian Sutils Force India rollte nach kurzer Zeit auf der Strecke wieder ganz langsam zurück in die Box. Kurze Zeit später wurde Webber im Schleichtempo gesichtet. Nach seinem Motorschaden von gestern, nahm sein Bolide das Gas nicht an. Auch der Australier musste zurück in die Boxengasse kriechen.

Hamilton im Kiesbett

Doch es gab noch mehr Spektakuläres: Etwa zur Halbzeit der Trainingssession versuchte Hamilton, die schnelle Kurve acht mit Vollgas zu durchfahren, kam aber mit dem rechten Hinterreifen auf den Rasen und rutschte von der Piste ins Kiesbett. Die Streckenposten schoben den Briten zwar wieder heraus, doch beide Hinterreifen des McLaren waren durch Hamiltons Bremsmanöver platt. Die Folge: Erneut ein schleichender Formel-1-Wagen auf dem Weg in die Box.

Erneut trocken, aber nicht so heiß

Das Wetter am Qualifying-Morgen war erneut freundlich und trocken, aber ein wenig kühler als am Vortag. Einige Wolken befanden sich am Himmel über der Strecke. Die Lufttemperatur beträgt 25 Grad Celsius, die Strecke wurde mit zwei Grad mehr gemessen.

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