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Tischtennis: Deutsche Herren stehen bei Team-WM im Viertelfinale

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Tischtennis - Team-WM  

Krimi endet mit einem Erfolgserlebnis

28.05.2010, 19:14 Uhr | dpa, dpa

Tischtennis: Deutsche Herren stehen bei Team-WM im Viertelfinale. Schlusspunkt: Dimitrij Ovtcharow macht gegen Japan alles klar. (Foto: imago)

Schlusspunkt: Dimitrij Ovtcharow macht gegen Japan alles klar. (Foto: imago)

Timo Boll und seine Kollegen haben die erste schwere Herausforderung bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft in Moskau gemeistert. Durch ein hart umkämpftes 3:2 gegen Japan qualifizierte sich der Europameister für das Viertelfinale bei der Team-WM. Damit fehlt nur noch ein Sieg zur angestrebten Medaille. "Eigentlich kann man die Spiele gegen Japan gleich bei 2:2 beginnen. Den Rest könnte man sich sparen", scherzte der gut gelaunte Weltranglisten-Dritte Boll nach dem mehr als dreieinhalbstündigen Krimi.

Bereits bei Olympia 2008 in Peking hatte die deutsche Auswahl die starken Japaner im Halbfinale mit 3:2 besiegt und sich dadurch die Silbermedaille gesichert. "Auch diesmal war es ein Duell auf Messers Schneide. Das Niveau in Peking war aber höher. Da gab es längere und spektakulärere Ballwechsel", sagte Bundestrainer Richard Prause nach dem verdienten, aber etwas glücklichen Sieg seiner Mannschaft. Die Japaner stellten im Ex-Düsseldorfer Jun Mizutani den besten Einzelspieler. Nach Sätzen stand es 11:11, doch am Ende war das deutsche Team einen Tick besser.

Boll: "Haben noch Luft nach oben"

"Wir können uns noch steigern und haben noch Luft nach oben", sagte Boll. Der zehnfache Europameister erlitt gegen Mizutani seine erste Turnier-Niederlage, hatte zuvor aber das Match gegen seinen Düsseldorfer Klubkollegen Seiya Kishikawa gewonnen. Der deutsche Meister Christian Süß (Borussia Düsseldorf) gewann an Position drei die wichtige Partie gegen Kaii Yoshida nach einem 0:2-Satzrückstand.

Ovtcharow behält die Nerven

"Da stand ich schon unter Druck", bekannte Süß. Im letzten Einzel behielt Dimitrij Ovtcharow beim Gesamtstand von 2:2 die Nerven und beendete mit einem Vier-Satz-Sieg über Kishikawa die Hoffnungen der Japaner.

Im Viertelfinale nicht gegen den Top-Favoriten

"Mit der Rolle als Schluss-Spieler komme ich gut klar. Ich bin nervenstark", sagte Ovtcharow, der in der nächsten Saison für Orenburg in Russland spielt. Sein verwandelter Matchball sicherte dem dreifachen Team-Europameister schon vor dem Vorrunden-Finale gegen Ungarn den Sieg in der Gruppe C, den Einzug in die Runde der besten Acht und einen Ruhetag. Dann wird der Gegner für das Medaillenspiel im Viertelfinale ermittelt. Top- Favorit China ist es nach dem Erfolg gegen Japan in jedem Fall nicht. "Das war unser Ziel", sagte Trainer Prause.

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