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Red Bulls nehmen sich auf die Hörner

30.05.2010, 16:08 Uhr | t-online.de, sid, dpa, motorsport-total.com, Motorsport-Total.com, sid, dpa, t-online.de

Red Bulls nehmen sich auf die Hörner. Der Crash zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber ist die Szene des Türkei-Grand-Prix. (Foto: dpa)

Der Crash zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber ist die Szene des Türkei-Grand-Prix. (Foto: dpa)

Lewis Hamilton ist der Sieger des Türkei-Grand-Prix 2010. Doch das Thema, über das alle nach dem Rennen sprachen, war der Crash der beiden in Führung liegenden Red Bulls. Wer war Schuld an der Kollision zwischen Mark Webber und Sebastian Vettel? Das war die Frage nach und bereits während des Rennens für Gesprächsstoff sorgte.

"Man sollte einem den nötigen Platz geben"

In der 40. Runde kollidierte Vettels "Randy Mandy" bei einem Überholmanöver mit dem Red Bull seines Rennstall-Rivalen. "Offensichtlich bin ich jetzt nicht gerade der glücklichste Mensch auf Erden", sagte Vettel. "Ich denke, ich habe das richtig gemacht. Gerade unter Teamkollegen ist sowas natürlich blöd, aber man sollte einem den nötigen Platz geben", sagte Vettel, der schon auf der Strecke wütend in Richtung seines Teamkollegen gestikulierte.

Lauda: "Sebastian zu aggressiv"

Das Manöver kostete Vettel die mögliche erste WM-Führung in seiner Karriere und Pole-Mann Webber den dritten Sieg in Serie. "Ich war auf der inneren Seite, hatte also Vorrang auf die nächste Kurve", sagte der Hesse. "Ich denke, ich war nicht zu übereifrig." Niki Lauda sah das anders. "Meiner Meinung nach war der Sebastian etwas zu aggressiv unterwegs", sagte der Ex-Weltmeister bei RTL.

Vettel ist nach rechts gefahren

Für Webber war die Situation "ein verdammtes Desaster". Und er sah die Schuld für den Zusammenstoß bei Vettel. "Wir waren auf gleicher Höhe, er ist plötzlich nach rechts gekommen", sagte er in der Pressekonferenz. "Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht gegenseitig reinfahren. Aber das kann vorkommen." Nico Rosberg sah es ähnlich: "Aus meiner Sicht, war es ganz klar Sebastians Fehler."

Horner: "Es ist nicht akzeptabel"

Red-Bull-Teamchef Christian Horner war logischerweise nicht gerade erfreut über den Crash seiner Fahrer. "Beide waren auf gleicher Höhe, wir haben die ersten beiden Plätze an McLaren verschenkt. Mark hat Sebastian eingeklemmt, und Sebastian ist zu nah an Mark herangefahren. Wir haben gesagt: 'Gebt euch ein wenig Platz'", sagte er im Fahrerlager. "Es ist inakzeptabel, so einen Sieg zu verschenken."

Kommunikationsfehler bei Red Bull

Red-Bull-Sportchef Helmut Marko brachte dann ein wenig mehr Licht ins Dunkel. Es handelte sich wohl um ein Kommunikationsproblem bei Red Bull. Offenbar hatte es aus der Box einen Hinweis gegeben, dass Vettel als Schnellerer überholen dürfe. "Das hätte Webber nie machen dürfen", kritisierte Marko das Gegenhalten des 33-Jährigen. Doch wie der Sender Sky berichtete, hatte der zuständige Ingenieur dem Australier noch gar nicht mitgeteilt, dass er seinen Teamkollegen passieren lassen sollte.

Webber bleibt trotzdem vorn

Immerhin rettete Webber mit Rang drei noch die Führung nach sieben WM-Läufen. Der Australier hat nun 93 Punkte, Weltmeister Button kam bis auf fünf Zähler heran (88), Hamilton (84) ist Dritter vor Alonso (79). Vettel rutschte auf Platz fünf mit 78 WM-Zählern.

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