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Red Bull Racing: Wird Vettel von der Teamleitung bevorzugt?

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Red Bull Racing  

Wird Vettel von der Teamleitung bevorzugt?

01.06.2010, 12:24 Uhr | t-online.de / motorsport-total.com / dpa, t-online.de, Motorsport-Total.com, dpa

Red Bull Racing: Wird Vettel von der Teamleitung bevorzugt?. Im Fokus: Sebastian Vettel (Foto: xpb.cc)

Im Fokus: Sebastian Vettel (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Es war die Szene des vergangenen Wochenendes: Auf dem sicher geglaubten Weg zum Doppelsieg beim GP der Türkei krachen die beiden Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber ineinander (hier geht es zu den Fotos des kuriosen Unfalls). Für Vettel war das Rennen beendet, Webber wurde am Ende Dritter. Spekulationen wurden laut, nach denen Vettel teamintern bevorzugt würde.

Direkt nach dem Rennen goss Webber selbst Öl ins Feuer. Der Australier sagte gegenüber Journalisten, dass diese vielleicht herausfinden würden, warum Vettel plötzlich schneller geworden sei, wenn sie nur tief genug "graben".

"Die Welt durch das Visier des Helms gesehen"

Für David Coulthard gibt es keinen Grund für irgendwelche Grubenarbeiten. "Er (Mark Webber, d.Red.) war sauer, dass er ein Rennen verloren hat, dass er sonst vielleicht gewonnen hätte", so der Schotte in seiner Kolumne in der britischen Tageszeitung "Telegraph". "Er ist direkt von der Siegerehrung zur Pressekonferenz gegangen. Er hat die Welt immer noch durch das Visier seines Helms gesehen."

Webber ohne, Vettel mit Maulkorb

Man könnte es aber auch so sehen: Webber konnte von der Pressestelle der Maulkorb noch nicht verpasst werden. Vettel wurde nach dem Unfall im Fahrerlager direkt von den Journalisten abgeschirmt und ins Red-Bull-Motorhome gebracht, ehe er auch nur einen einzigen Satz zu den Vorkommnissen sagen konnte.

Brundle wundert sich über Ansagen des Teams

Webber bekam von der Teamleitung den schwarzen Peter zugeschoben, was den ehemaligen Formel-1-Piloten und heutigen BBC-Experten Martin Brundle auf den Plan rief: "Das Team kann von Webber nicht erwarten, dreimal hintereinander die Pole Position zu erringen, in den vergangenen beiden Rennen alle (einschließlich des Teamkollegen) von der Strecke zu fegen, und dann plötzlich sofort zurückzustecken, wenn Vettel das erste Mal einen Überholversuch startet."

Coulthard glaubt nicht an Vettel-Bevorzugung

Will man bei Red Bull lieber den jungen, dynamischen und mit Vorschusslorbeeren überschütteten Vettel gewinnen sehen? Legt man Webber deshalb absichtlich Steine in den Weg? "Ich glaube echt nicht, dass es an dem Umstand, dass Vettel plötzlich schneller als Webber war, irgendetwas Verdächtiges gibt", so Coulthard. "Glaube ich, dass die beiden Fahrer gleichwertiges Material und die gleichen Möglichkeiten erhalten? Hand aufs Herz, ja."

"So etwas passiert"

Derweil erklärte Red-Bull-Teamchef Christian Horner: "Der Große Preis der Türkei war eine teure Lektion für beide Fahrer und wir sind zuversichtlich, dass es diese Situation nicht noch mal geben wird." Des Weiteren bestätigte er, dass Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz mit beiden Piloten gesprochen habe. "So etwas passiert. Wir sollten nicht über die Vergangenheit reden, sondern in die Zukunft schauen", sagte der Milliardär laut Horner.

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